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Rheinlandliga Frauen: VfL Hamm – TuS Bannberscheid 24:39 (8:18)

16.12.17 Völlig verschlafene erste Halbzeit des VfL machte es dem Favoriten aus Bannberscheid leicht.

Ohne gelernte Rechtsaußen und mit nur einer eingespielten Halbrechten sollte sich die erwartet schwere Aufgabe gegen den Tabellenzweiten als unlösbar herausstellen. Von Beginn zeigten sich die Gäste hoch konzentriert und mit kontrolliertem Spielaufbau. Die Heimmannschaft stand in der Abwehr zunächst noch ordentlich, agierte aber im Angriff überhastet und Abschlussschwach. So stand nach 10 Minuten ein 1:3 auf der Anzeigetafel. Dann aber brachen in der Abwehr alle Dämme. Immer wieder traf man falsche Entscheidungen und öffnete regelmäßig die Mitte. Bannberscheid nutzte dies clever aus und kam so immer wieder zu einfachen Abschlüssen über den Kreis. Dies konnte der VfL während des ganzen Spiels nicht abstellen.

Mit einem Halbrückstand von 10 Toren war das Spiel faktisch entschieden. In der zweiten Hälfte gelang es den Hämmscherinnen dann aber doch, einigermaßen wieder ein besseres Angriffsspiel aufzuziehen und mit 16 Toren in Hälfte zwei, lässt die Offensivleistung hoffen, auch wenn auch hier schon besser gespielt wurde. Die andauernden Abstimmungsprobleme in der Abwehr sorgten letztlich für die deutliche Niederlage.

„Wir sind leider noch sehr abhängig von geordneten Strukturen. Fällt eine Seite aus, können wir uns nicht darauf einstellen. Wir werfen mehr als 26 Tore im Schnitt, damit gehören wir zu den Topteams der Liga, aber unsere Abwehrleistung ist der Klasse noch nicht würdig. Da müssen wir in der Rückrunde unseren Trainingsschwerpunkt setzen“, fasste Trainer Niko Langenbach das Spiel und damit die ganze Hinrunde zusammen. „Wichtiger, als die sportlichen Ergebnisse, ist aber die Stimmung in der Mannschaft und da sind wir top. Handball ist unser Hobby, da soll man Freude miteinander haben und das ist bei uns so!“

Es spielten: Alina Triebsch, Sabrina Schneider (beide Tor), Leonie Holzapfel, Anastasia Bojko (6), Laura Schmitz, Julia Diefenbach (1), Stephanie Land (5), Nadine Schnare (11), Celine Krämer (1), Katharina Thiel, Angelika Isgejm