Spielberichte 2015/2016

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – TV Bad Ems 30:14 (15:8)

13.03.16 Mit voller Bank ging es ins letzte Heimspiel gegen den TV Bad Ems. Nach dem man sich im Hinspiel vor 14 Tagen knapp und mehr als unglücklich geschlagen geben musste, wollte man das Heimspiel unbedingt gewinnen und die Vorzeichen sahen gut aus, da erstmals in der Rückrunde fast alle fit waren. Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Julia Diefenbach (2), Natalie Halter (7), Andrea Schumacher, Svenja Lutz (4), Simone Heimann (3), Leonie Holzapfel (4), Laura Schmitz (1), Angelika Isgejm (1), Nadine Schnare, Anastasia Bojko (4), Shalini Rötzel, Sophia Kaiser (4), Leonie Ließfeld

Wie zu erwarten war, wurde Nastja Bojko sofort in Manndeckung genommen, doch die taktische Marschroute des VfL griff sofort. Große Lücken auf Halblinks in der Deckung des TV Bad Ems entstanden und wurden im Verlauf des Spiels auch regelmäßig genutzt um zum Abschluss zu kommen. Die ersten Minuten musste man jedoch diese Lücke nicht ausnutzen, da man durch schnelles Anstoßen über Rechtsaußen Tor um Tor erzielen konnte. Früh erzielte man eine deutliche Führung, die zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr geriet.

Eine sehr stabile Abwehr zwang die Damen von der Lahn immer wieder zu sehr langen Angriffen, ohne dabei wirklich gefährlich zu sein. Es wurde sehr gut verschoben und man unterstützte sich gegenseitig, wenn doch mal eine Spielerin überspielt wurde. Gewohnt sicher agierte Alina Triebsch im Tor, auch wenn sie nicht allzu oft ins Geschehen eingreifen musste. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können, doch gegen Ende des Spiels nahmen die Hämmscherinnen deutlich das Tempo raus und verwalteten das Ergebnis.

Nach dem Spiel bedankte sich Trainer Niko Langenbach bei den zahlreichen Zuschauern für die Unterstützung während der Saison. Er resümierte kurz, dass man zwar sportlich nicht so erfolgreich war, wie in den letzten Jahren, aber die wichtigsten Aufgaben, Neuanfang nach zahlreichen Abgängen und als Einheit auftreten, von der Mannschaft mit Bravour bewältigt wurden.

Die langjährige Torfrau Christine Müller wurde in den verdienten Handballruhestand verabschiedet, wissend, dass solche Entscheidungen niemals endgültig sind.

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – SV Untermosel 20:23 (10:8)

05.03.16 Damenmannschaft belohnt sich nicht für sehr gute Leistung gegen den Tabellenführer.

Vom Papier her war die Ausgangslage klar, jedoch wusste man aus dem Hinspiel, dass man auf Augenhöhe spielen kann. Nachdem beide Stammtorfrauen ausfielen, meldete sich die erst 16jährige Tatjana Enders kurzfristig genesen und stellte mit ihren Paraden einen sicheren Rückhalt dar.

Im übrigen Kader musste man zwar wieder Ausfälle verkraften, langsam entspannt sich aber die Personalsituation wieder. Spielerisch konnte man tatsächlich mithalten und war – auch dank der lautstarken Unterstützung der Männermannschaft – in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft. Spielerisch wusste man zu überzeugen und konnte durch häufige Positionswechsel die Gegner immer wieder überraschen. Verdient ging man mit einer 10:8 Führung in die Pause.

Nach der Halbzeit lieferte die Mannschaft ein ähnliches Bild. Spielzüge liefen gut und auch das Zusammenspiel im Rückraum funktionierte gut, wie noch nie in dieser Saison. Lediglich im Abschluss vergab man zu viele Chancen leichtfertig und musste sich letztlich geschlagen geben.

Nach ihrer besten Saisonleistung fiebert die Mannschaft jetzt dem letzten Spiel gegen den TV Bad Ems am 13.03.2016, 16:00 Uhr in eigener Halle entgegen, um die extrem unglückliche Hinspielniederlage vergessen zu machen.

Es spielten: Tatjana Enders (Tor), Anastasia Bojko (10), Nadine Schnare, Svenja Lutz (4), Angelika Isgejm, Julia Diefenbach (2), Laura Schmitz, Leonie Holzapfel, Shalini Rötzel (1), Leonie Ließfeld (2), Andrea Schumacher (1)

Bezirksliga Frauen: TV Bad Ems – VfL Hamm 24:21 (10:8)

27.02.16 Dieses Ergebnis ist schwer verdaulich, da es nicht gerecht wäre, die Ursache dieser Niederlage in der Leistung der Hämmscher Damen zu sehen.

Erneut ersatzgeschwächt und mit einer erkrankten Nastja Bojko trat man die Reise an die Lahn an. Im Mittelblock war erneut Improvisation gefragt. Engagiert ging man von der ersten Minute an zu Werke. Eine stabile Deckung verlieh in den Anfangsminuten die Sicherheit um vorne, durch bewegliches Spiel zum Erfolg zu kommen. Kurz vor der Pause kam dann jedoch ein Bruch ins Hämmscher Spiel und man spielte nicht mehr mit Zug zum Tor. Diese Phase konnte Bad Ems nutzen, um mit 2 Toren Vorsprung in die Halbzeit zu gehen.

Nach der Halbzeit gelang es den Hämmscher Damen schnell auszugleichen, doch dann trug langsam die eigenwillige Sichtweise der Schiedsrichterin Früchte. Bereits in der Vergangenheit musste man feststellen, dass die Art ihrer Regelauslegung dem Hämmscher Spiel nicht zuträglich ist. So war es auch in diesem Spiel. Klare Foulspiele wurden nicht gepfiffen und auch regelmäßige Attacken gegen Hals und Gesicht wurden nicht entsprechend dem Regelwerk geahndet, sondern teils ebenfalls mit Ball für den Gegner gewertet.

Als man dann durch eine sehr engagierte Leistung kurz vor Schluss erneut in Führung ging, wurde fortan jede Angriffsbemühung zurück gepfiffen und letztlich war es so unmöglich die Punkte einzufahren. Selbst Spielerinnen des TV Bad Ems konnten nicht jede Entscheidung gegen den VfL nachvollziehen.

Sicher muss das Abwehrspiel gegen den Kreis verbessert werden und man vergab auch einige klare Chancen, dennoch überwiegt das Gefühl, dass man nicht selbst verantwortlich für die Niederlage ist. Abschließend muss noch erwähnt werden, dass die Damen des TV Bad Ems zwar hart, aber nicht unfair spielten. Die Spielleitung kam dem Bad Emser Spiel entgegen und die Spielerinnen von der Lahn wussten diese dann auch zu ihren Gunsten zu nutzen.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Laura Schmitz, Shalini Rötzel, Leonie Ließfeld, Nathalie Halter (3), Anastasia Bojko (4), Nadine Schare (1), Angelika Isgejm (2), Julia Diefenbach (4), Leonie Holzapfel (1), Simone Heimann (3), Sophia Kaiser (2)

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – TuS Weibern 28:23 (14:11)

21.02.16 Das Spiel stand im Zeichen der Revanche für die dem Einsatz von Haftmitteln geschuldete Hinspielniederlage.

Unglücklich und wegen Konzentrationsschwächen hatte man das Hinspiel verloren und wollte diese Scharte unbedingt ausmerzen. Entsprechend ging man dann auch ins Spiel und setzte die Reserve der Vulkan-Ladies gut unter Druck. Dennoch konnte man sich 20 Minuten lang nicht absetzen. Schuld daran waren einerseits Pech im Abschluss, weil gut eingeleitete Angriffe knapp ihr Ziel verfehlten, und andererseits Abstimmungsschwierigkeiten im Mittelblock. Letzteres führte dazu, dass Weibern häufig aus dem Rückraum bis an den Kreis durchstoßen konnte. Gegen Ende der ersten Hälfte spielte den Hämmscher Damen eine offensive Manndeckung in die Karten, weil sich insbesondere Nastja Bojko dieser durch schnelle Antritte entziehen und man so in Überzahl angreifen konnte. So stand ein 3-Tore-Vorspung zur Halbzeit zu buche.

Nach der Pause konnte man sich weiter absetzen. In dieser Phase zeichnete sich das hämmscher Spiel durch schnelles, sicheres Passspiel aus, aus dem dann letztlich eine freie Wurfposition erspielt werden konnte. Mit zunehmender Spieldauer agierte die erst 16-jährige Torfrau Tatjana Enders immer sicherer und konnte zahlreiche Angriffe entschärfen. Auch wenn der Schiedsrichter häufig auf 7-Meter gegen den VfL entschied, so konnte Weibern nur 3 von 9 verwandeln. In den letzten 10 Minuten versuchte Weibern dann noch einmal alles und spielte Frau gegen Frau. Die Hämmscher Damen ließen sich davon aber nur kurz beeindrucken und konnten den Vorsprung souverän, teilweise in 2facher Unterzahl verwalten.

Es spielten: Tatjana Enders (Tor), Nathalie Halter (6), Anastasia Bojko (13),Nadine Schnare, Svenja Lutz (2), Angelika Isgejm (1), Laura Schmitz, Leonie Holzapfel (1), Simone Heimann (1), Shalini Rötzel (2), Sophia Kaiser, Leonie Ließfeld (2)

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – TV Arzheim 23:19 (12:13)

14.02.16 Ein verbesserte arzheimer Mannschaft und fehlende Abstimmung auf hämmscher Seite, bedingt durch die verletzungsbedingten Ausfälle der letzten Wochen gestalteten das Spiel offener, als das Hinspiel vermuten ließ.

Eine volle Bank konnte die Damen des VfL dem Publikum in Hamm präsentieren. Das war in 2016 ein Novum. Der Mannschaft war in Abwehr und Angriff in der ersten Hälfte anzumerken, dass man in 2016 kaum Gelegenheit hatte gemeinsam zu trainieren. Oft erwischte man in der Abwehr den falschen Moment, um den Gegner zu attackieren und öffnete so Lücken, in die Arzheim erfolgreich hineinstieß. Tempogegenstöße wurden, anders, als im Hinspiel, von Arzheim geschickt zugelaufen. So lief man in Hälfte eins permanent einem 1-Tore-Rückstand hinterher. In der Halbzeitpause konnte die Mannschaft aber die Fehler der ersten Halbzeit ansprechen und man kam deutlich verbessert zurück auf's Feld. Dem besseren Abwehrspiel und einer immer stärker werdenden Torfrau war es geschuldet, dass man nur noch 6 Gegentore hinnehmen musste. Im Angriff mussten, wie in Halbzeit eins, meist Einzelaktionen herhalten. Dies gelang aber regelmäßig und so konnte man verdient die Punkte an der Sieg halten. Stärker besetzt gilt es nun, in den nächsten Trainingseinheiten das offensive Zusammenspiel wieder zu beleben, um im nächsten Heimspiel, am 21. Februar gegen Weibern erneut die Oberhand zu behalten.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Nathalie Halter (2), Andrea Schumacher, Anastasia Bojko (14), Nadine Schnare, Svenja Lutz (5), Angelika Isgejm (1), Julia Diefenbach (1), Laura Schmitz, Shalini Rötzel, Theresa Rötzel, Sophia Kaiser, Leonie Ließfeld

Bezirksliga Frauen: HSV Rhein-Nette – VfL Hamm 34:22 (13:9)

30.01.16 Ordentliche zwanzig Minuten reichen bei weitem nicht.

Nach der knappen Hinspielniederlage wollte man – trotz der Verletzungssorgen – punkten. Bis zur 20 Minute war man auf Augenhöhe, doch dann machten sich mehr und mehr die Abstimmungsschwierigkeiten im Abwehrverband deutlich.

Im Angriff fehlte es an Bewegung und Tempo, um die großgewachsene Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Schlimmer noch, als die Niederlage, ist jedoch eine weitere Verletzung. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft in der Karnevalspause regenerieren kann und die Verletzten im nächsten Spiel wieder zur Verfügung stehen.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Andrea Schumacher (3), Anastasia Bojko (12), Nadine Schnarre, Angeliga Isgejm (2), Laura Schmitz, Simone Heimann (3), Shalini Rötzel (1), Theresa Rötzel, Madeleine Borm 

Bezirksliga Frauen: TV Moselweiß – VfL Hamm 25:17 (13:10)

23.01.16 Nach der sehr deutlichen Niederlage zu Beginn der Saison nun das: 9 aus 18, davon zwei angeschlagen, so sah der Kader aus, mit dem die Hämmscher Damen nach Koblenz fuhren.

Schon im letzten Spiel musste man sich unglücklich, auch wegen Verletzungen, geschlagen geben. Diesmal traf es die Mannschaft noch härter und man trat mit einer Rumpftruppe an.

Wider Erwarten verkauften sich die Hämmscher Damen in der ersten Hälfte sehr gut. Anfangs konnte sich keine Mannschaft in Szene setzen und es dauerte einige Minuten, bis Tore fielen. Gut 20 Minuten spielte man auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer. Dann schlug wieder der Verletzungsteufel zu und Nathalie Halter musste verletzt vom Feld. Moselweiß konnte sich nun bis auf drei Tore zur Pause absetzen. Als dann zu Beginn der zweiten Halbzeit auch noch Simone Heimann nach einem Zusammenprall für einige Minuten ausfiel, spielte Moselweiß den entscheidenden Vorsprung raus und führte zwischenzeitlich mit 9 Toren. Mit einem Kraftakt und in Überzahl konnte man nochmal auf 6 Tore verkürzen, letztlich fehlten aber die Alternativen auf der Bank.

Unter den gegebenen Umständen war das Ergebnis zweitrangig und man muss den mitgereisten Spielerinnen ein riesen Lob für ihr engagiertes Auftreten aussprechen.

Es spielten: Tatjana Enders (Tor), Simone Heimann (3), Leonie Holzapfel (2), Laura Schmitz (2), Julia Diefenbach, Angelika Isgejm (1), Nadine Schnare, Anastasia Bojko (8), Natalie Halter (1)

  

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – SF Neustadt 22:26 (10:10)

17.01.16 Dünne Bank und Verletzungspech verhinderten den Heimsieg

Nach der herben Niederlage zu Saisonbeginn, wollten die hämmscher Damen sich im Heimspiel rehabilitieren. Trotz dem Ausfall von vier Rückraumspielerinnen und nur einer – noch dazu kranken – Torfrau gelang das über weite Strecken sehr gut. Man ging früh in Führung und konnte den Neustädter Angriff ein ums andere Mal erfolgreich stören. Mit etwas Pech im Abschluss ging es dann mit Torgleichheit in die Pause.

Direkt nach Wiederanpfiff konnte man das Wurfpech abschütteln und zwischenzeitlich die Führung auf vier Tore ausbauen. Gute Kreisanspiele und eine sichere 7-Meter-Ausbeute waren in dieser Phase der Grundstein der Führung. 

In der Schlussphase schwächte eine Verletzung das Aufbauspiel des VfL weiter und die geringen Wechselmöglichkeiten im Rückraum machten sich bemerkbar. Hinzu kam eine immer stärker werdende Gäste-Torfrau, die einige Würfe entschärfte. 

So musste man sich, trotz guter Leistung, letztlich wieder knapp geschlagen geben. 

Es spielten: Christine Müller (Tor), Natalie Halter (6), Andrea Schumacher (1), Anastasia Bojko (5), Nadine Schnare, Angelika Isgejm (4), Julia Diefenbach (4), Laura Schmitz, Leonie Holzapfel, Shalini Rötzel (1), Madeleine Borm (1)

  

Bezirksliga Frauen: TuS Weibern - VfL Hamm 28:24 (16:10)

20.12.15 Zum Ausklang der Hinrunde mussten die hämmscher Damen in Weibern antreten. Nach dem jüngsten Erfolg in Arzheim wollte man auch hier die Punkte entführen, doch bereits beim Warmlaufen wurde klar, dass sich dieses Unterfangen schwieriger, als vermutet gestalten würde.

Die Heimmannschaft spielte mit Haftmitteln. Da das in den meisten Hallen nicht gestattet ist, fehlte der jungen hämmscher Mannschaft fast vollständig die Erfahrung im Spiel mit Harz.

Zu Beginn des Spiels konnte man noch gut mithalten und in Führung gehen. Mit zunehmendem Spiel wurde der Ball aber immer klebriger und man tat sich erwartungsgemäß schwer mit dem Spielgerät. Pässe wurden auf die Füße geworfen und selbst hoch angesetzte Torwürfe kamen bestenfalls als Aufsetzer auf’s Tor. Dank gut aufgelegter Torfrauen, die fünf von zehn Siebenmetern entschärften, blieb man aber in Schlagdistanz.

Das änderte sich kurz vor der Pause, als Weibern nochmal ordentlich Harz nachlegte und dauerte noch einige Minuten in der zweiten Halbzeit an, als man mehr mit dem Harz, als mit dem Gegner beschäftigt war. In dieser Phase ließ die Konzentration derart nach, dass Weibern auf acht Tore davonziehen konnte und letztlich wurde in dieser Zeit das Spiel verloren.

Nachdem man sich wieder konzentrierte kam man zwar zwischenzeitlich auf zwei Tore heran, musste sich aber letztlich geschlagen geben.

Es spielten: Alina Triebsch, Christine Müller (beide Tor), Natalie Halter, Anastasia Bojko (6), Svenja Lutz (12), Angelika Isgejm, Julia Diefenbach, Laura Schmitz, Leonie Holzapfel (2), Shalini Rötzel, Madeleine Borm, Sophia Kaiser (4), Leonie Ließfeld

Bezirksliga Frauen: TV Arzheim –VfL Hamm 14:30 (7:14)

06.12.15 Endlich konnte der erste Sieg eingefahren werden. Nach vier Niederlagen zu Saisonbeginn, die letzten beiden sehr unglücklich, konnten die Damen des VfL zwei Punkte an die Sieg entführen.

Von Beginn an waren die Weichen gegen die neu formierte Arzheimer Mannschaft auf Sieg gestellt. Arzheim beendete mit diesem Spiel die Hinrunde ohne Punktgewinn und musste gegen den VfL die bisher höchste Saisonniederlage einstecken.

Obwohl es Arzheim zunächst gut gelang, den Hämmscher Spielaufbau zu stören, fanden Sie in Hälfte eins kein Mittel gegen Würfe aus zentraler Position, die ein ums andere Mal aus 10 Metern den Weg ins Netz fanden. Auch gegen gut vorgetragene Tempogegenstöße, die nach offensiver Abwehrarbeit eingeleitet wurden, fand Arzheim kein Mittel.

In Hälfte zwei waren es dann die Halbpositionen, die sich durch energischen Einsatz immer wieder, teils gegen 2 oder 3 Gegenspielerinnen, durchsetzten und so zum Erfolg kamen. Wenn es dann Arzheim letztlich doch mal gelang, die Hämmscher Rückraumspielerinnen zu stellen, konnte über den Kreis erfolgreich abgeschlossen werden. 

Eine sehr konzentrierte Abwehrleistung aller Spielerinnen und gut aufgelegte Torfrauen waren Basis des deutlichen Erfolgs. Häufig fand man den richtigen Zeitpunkt, den Schritt aus einer gut verschiebenden 6-0 Abwehr heraus nach vorne zu gehen und Arzheim zu Fehlpässen zu zwingen. Die gesamte Mannschaft präsentierte sich hervorragend und jede Einzelne wusste zu überzeugen.

Es trafen: Alina Triebsch, Christine Müller (beide Tor), Natalie Halter (1), Andrea Schumacher (1), Anastasia Bojko (11), Svenja Lutz (10), Angelika Isgeim (1), Julia Diefenbach (3), Laura Schmitz, Leonie Holzapfel (1), Simone Heimann, Shalini Rötzel, Madeleine Born (1), Sophia Kaiser (1)

Bezirksliga Frauen: SV Untermosel – VfL Hamm 28:26 (15:10)

22.11.15 Am 22. November traten die Damen des VfL beim ungeschlagenen Aufsteiger SV Untermosel an. Die bisherigen Saisonergebnisse ließen klare Verhältnisse vermuten und wiesen dem VfL die Außenseiterrolle zu.

Untermosel ging von Beginn an in Führung. Der VfL konnte jedoch den Anschluss halten. Fünf unkonzentrierte Minuten führten dann aber dennoch zu einem 15:10 Halbzeitstand. Doch bereits in Hälfte eins zeigten die Damen von der Sieg eine engagierte Leistung und spielten sich die Tore heraus.

In der Halbzeit stellte man die Abwehr um. Offensives Herausgehen führte im ersten Spielabschnitt häufig dazu, dass die Spielerinnen überlaufen wurden. Nun  wollte man begleitend übergeben. Diese Umstellung führte rasch zum Erfolg. Man kämpfte sich heran. Die Heimmannschaft nahm bereits früh ihre Auszeit, doch auch das half nicht. Durch eine starke Abwehrleistung und strukturiert vorgetragene Angriffe führten Mitte der zweiten Halbzeit zum Ausgleich. Insbesondere Rechtsaußen Natalie Halter konnte sich in dieser Phase mit 7 Treffern auszeichnen.

Bis zum Schluss spielte der VfL auf Augenhöhe und musste sich letztlich auch wegen zwei unglücklichen Bogenlampen in den letzten Minuten geschlagen geben.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass man mit den Topteams der Liga mithalten kann, selbst wenn man ersatzgeschwächt antritt. Die Spielart hat sich im Vergleich zur letzten Saison geändert. Statt Tempogegenstößen setzt man nun auf geordneten Spielaufbau, auch, weil die Qualitäten der Spielerinnen jetzt andere sind. Bankdrücker der letzten Saison spielen sich in den Vordergrund und die Mannschaft funktioniert als Einheit immer besser, je mehr Spiele bestritten werden.

Es spielten: Christine Müller, Alina Triebsch (beide Tor), Anna Fischbach (4 Tore), Shalini Rötzel, Simone Heimann (3), Leonie Holzapfel, Laura Schmitz, Julia Diefenbach (1), Angelika Isgeim, Svenja Lutz (7), Andrea Schumacher (4), Natalie Halter (7)

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – HSV Rhein-Nette 25:26 (14:14)

12.10.15

Endlich den ersten Saisonerfolg einfahren, dass wollten die Damen des VfL gegen die Gäste aus Andernach. Von Beginn an entwickelte sich eine enge Partie, in der die Hämmscherinnen sich oft mit Tempo gegen die großgewachsenen Gegnerinnen gut in Szene setzen konnten.

Gegen die körperlich überlegenen Gäste zeigte man sich in der Abwehr stark verbessert. Man hatte mehr Zugriff auf Spiel und Gegner, als in den ersten beiden Saisonspielen. So entwickelte sich ein spannungsgeladenes Spiel, in dem sich bis zum Schluss kein Team deutlich absetzen konnte. Der Schiedsrichter trug durch konsequentes Einschreiten dazu bei, dass es stets fair blieb.

Nach über 50 Minuten hin und her, konnte sich der HSV einen 5-Tore-Vorsprung herausspielen, den die Damen des VfL kurz vor Schluss wieder ausgleichen konnten. Maßgeblich hierfür war die Umstellung von NastiaBojko auf rechts Außen, die dort vom Gegner nicht wirklich wahrgenommen wurde und so ein ums andere Mal frei abschließen konnte. Das es letztlich doch nicht zum Sieg in der Schlussphase reichte ist einer Unkonzentriertheit in der Abwehr und einem überhasteten Abschluss geschuldet.

Beide Torhüterinnen wussten zu überzeugen und konnten einige Situationen entschärfen. Über das gesamte Spiel zeigte sich der VfL in Abwehr und Angriff stark verbessert. Die Chancenauswertung über Außen und zu seltene Abschlüsse über den Kreis verhinderten den ersten Saisonerfolg.

Es trafen: Alina Triebsch, Christinie Müller (Tor),NadineSchnare, Laura Schmitz, Madeleine Born, Natalie Halter (4), Andrea Schumacher (1), Anastasia Bojko (11), Svenja Lutz (5), Angelika Isgeim (1), Julia Diefenbach (1), Leonie Holzapfel (2)

Damen VfL Hamm – TV Moselweiß II 14:30 (7:16)

04.10.15

Am vergangenen Sonntag trafen die Damen des VfL in gut besuchter Halle auf den stärksten Gegner der letzten Jahre, den TV Moselweiß II.

22:31, so lautete der Altersdurchschnitt der beiden Mannschaften und damit ist auch schon einiges gesagt: auf hämmscher Seite eine junge Mannschaft, die sich finden muss und wird, auf der anderen Seite eine erfahrene Mannschaft, die im Kern schon viele Jahre zusammenspielt.

Ohne die erkrankte Svenja Lutz und mit einer angeschlagenen Simone Heimann musste der VfL im Rückraum improvisieren. In der Abwehr wollte man besser verschieben und härter zupacken, als in der Vorwoche. Das gelang, wenn auch noch nicht gut, deutlich verbessert. Im Angriff hatte man sich vorgenommen, die Spielzüge besser durchzubringen. Hier fehlte es allerdings oft an der Abstimmung. Hinzu kamen zahlreich vergebene Versuche über die Außenpositionen und leichtfertig verschenkte Tempogegenstöße.

Die vom Schiedsrichter leider zu oft ungeahndete harte Abwehrarbeit des Gegners, die insbesondere Anastasia Bojko mit blutenden Wunden an Hals und Arm zu spüren bekam, hat dem Aufbauspiel des VfL zusätzlich geschadet. Hier wäre frühzeitiges durchgreifen, in Form von gelben Karten oder Zeitstrafen zum Schutz der Spielerinnen von Nöten gewesen.

So erklärt sich das deutliche Ergebnis gegen einen Gegner, der mit seiner Erfahrung und eingespielten Zügen immer wieder zum Abschluss kam.

Es spielten: Alina Triebsch, Christine Müller (beide Tor), Natalie Halter, Andrea Schumacher (1), Anastasia Bojko (7), Angelika Isgeim (1), Nadine Schnare, Simone Heimann, Shalini Rötzel, Julia Diefenbach (1), Laura Schmitz (1), Leonie Holzapfel (2), Madeleine Born (1)

Das nächste Heimspiel ist am 11.10.2015 um 16:00 Uhr.

Damen SF Neustadt – VfL Hamm 30:16 (15:7)

27.09.15 Erstes Meisterschaftsspiel der Saison

Zum ersten Meisterschaftsspiel mussten die Damen des VfL nach Neustadt. Schon zum Saisonstart der letzten Saison tat man sich an gleicher Stelle schwer. Nach nervösem Beginn beider Mannschaften konnten sich die eingespielten Neustädterinnen immer deutlicher absetzen. Erst Mitte der ersten Halbzeit fand der VfL besser ins Spiel und konnte eigene Akzente setzen. So ging es mit einem deutlichen Rückstand von 15:7 in die Pause.

 Auch die zweite Hälfte gestaltete sich ähnlich, auch wenn eine Umstellung in der Abwehr auf 5-1 das Aufbauspiel des Gegners besser störte und man einige Ballgewinne erzielte. Zu wenig Geschwindigkeit in den Spielzügen und bei Tempogegenstößen, sowie ungenaue Zuspiele im Spielaufbau, führten letztlich zu der geringen Torausbeute und auf der anderen Seite zu einfachen Gegentoren. Die gut aufgelegte Torhüterin Alina Triebsch verhinderte ein noch deutlicheres Ergebnis.

 Nach den Erfolgen vergangener Jahre stellt sich die Frage nach der Ursache. Neun Abgänge muss die Mannschaft verkraften, darunter mehrere Stammspielerinnen. Hinzu kommt, dass die verbliebenen Leistungsträgerinnen der letzten Saison fast nicht trainieren konnten. Spielerinnen, die in der vergangenen Saison nur wenig Spielzeit hatten, sind jetzt gefordert. Dass auch diese Spielerinnen Potential haben, hat im aktuellen Spiel Angelika Isgeim mit ihren vier Toren über außen bewiesen. Was in den letzten Jahren nicht notwendig war, da die individuelle Klasse groß genug war, muss jetzt erarbeitet werden: Das Zusammenspiel!

 Es spielten: Alina Triebsch, Christine Müller (beide Tor), Natalie Halter, Andrea Schumacher (1), Anastasia Bojko (1), Nadine Schnare (1), Svenja Lutz (5), Angelika Isgeim (4), Julia Diefenbach (1), Laura Schmitz, Leonie Holzapfel, Simone Heimann, Shalini Rötzel

Trainerwechsel bei den Damen