Kreisliga Männer: VfL Hamm: TG Boppard 34:23

16.12.17 Ein Sieg aber viel Steigerungspotenzial

Die Hämmscher freuten sich auf diesen Tag, schließlich stand im Anschluss die feuchtfröhliche Weihnachtsfeier an und viele altgediente Spieler bekamen ihren wohlverdienten Abschied. Die Hämmscher verabschiedeten vor dem Spiel Kevin Seibert, Mario Gauger, Bernhard Kahn, Andreas Schmidt und Guido Zimmermann, welche die Mannschaft mit aufgebaut hatten und hinsichtlich ihres Karriereendes geehrt wurden.

Nach der Ehrung begannen die Hämmscher erstmals mit dem Rückkehrer Mark Daniel Eibach auf der Mitte und damit auch mit einer neuen Abwehrformation, die auf schnelles Spiel nach vorne ausgelegt war. Das Konzept ging hinsichtlich der Vorwärtsbewegung auch auf, doch die Abwehr selbst zeigte noch einige Schwächen beim Herausrücken und der Absprache. So war es aufgrund der schlechten Abwehrleistung noch bis zur 15.Minute ein offenes Spiel.

Im Angriff zeigte man gute Wechsel aus langsam und schnell, einige Spielzüge und Positionsvarianten, die auch fruchteten. Als sich die Abwehr dann besser auf den Kreisläufer der TG Boppard eingestellt hatte zog man in den übrigen 15Minuten auf 21:13 davon. Mit dieser sicheren Führung in der Hinterhand brachen die Hämmscher dann in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit ein, so dass die Bopparder auf 20:24 herankamen. Nach einigen Umstellungen drehte man dann wieder auf und zog auch dank einem gut funktionierenden Rückraum zu einem ungefährdeten Sieg davon.

Im Winter heißt es nun klotzen statt kleckern und in der Abwehr sich einspielen. Dafür hat man bereits ein Testpiel organisiert, bevor es dann Ende Januar nach Boppard geht. Dann wird sich zeigen, ob sich die Abwehr steigern kann. Denn nur mit einer verbesserten Abwehr hat man evtl. minimale Chancen gegen Moselweiß im Kampf um die Meisterschaft.

Adrian Scherkenbach dazu: "Wir konzentrieren uns jetzt in den nächsten Wochen sehr viel auf die Abwehr. Der Mittelblock ist zu träge, da müssen wir uns was überlegen. Das Spiel gegen Rhein-Nette wird das Entscheidungsspiel um Platz 2, welches wir gewinnen müssen am 17.02. Was danach kommt ist Bonus.

Wen wir gegen Moselweiß eine Chance haben wollen, müssen wir da besser werden. Wir haben zwar ein paar mehr Tore als die geworfen aber dafür gleich 40 Gegentore mehr bekommen.

Mit dem Angriff gewinnt man Spiele mit der Abwehr Meisterschaften. Das müssen wir jetzt auch verstehen."

Es spielten: Jung K., Beyer J. (1), Eibach M.-D. (10), Kerkau S. (3), Kuklik F. (4), Aberfeld A. (2), Frühling F., Seibert K. (3), Gauger M. (1), Renji T. (10), Schumacher C., Thomer T. 

HV Miehlen - VfL Hamm 26:36

25.11.17 Hämmscher bleiben in der Spur - Vier Spiele und vier Siege stehen für die Hämmscher nun zu Buche in der abgelaufenen Saison.

Ohne richtigen Schiedsrichter startete Mann gegen einen dünn besetzten Miehlener Kader. Durch Fehlpässe im Angriff und zu zaghaftes agieren in der Defensive konnten die Miehlener das Spiel lange offen halten. Vor allem die beiden starken Halben der Miehlener machten der Defensive der Hämmscher zu schaffen. Bis zur 25.Minute stand es so noch 13:13. Doch die Hämmscher drehten nun, da die Miehlener merklich unkonzentrierter wurden, am Geschwindigkeitsrad und zogen bis zur Halbzeit auf 14:19 davon. Ausgeruht durch die Halbzeit konnten dann die Miehlener das Tempo der Hämmscher, die immerwieder ihre Formationen wechselten, noch 10Minuten mitgehen, bevor die Hämmscher wieder Stück für Stück davonziehen konnten. Stets gefährlich durch eine schnelle erste Welle und ein gutes Zusammenspiel von Rückraum und den Kreisläufern. Einzig die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit erinnerte gegen Ende wieder an die erste Halbzeit gegen Mendig. Es bleibt zu hoffen, dass sich in den nächsten Wochen die Chancenverwertung verbessert und die nun wieder dazukommenden Langzeitverletzten sich wieder in den Kader integrieren können. Dann könnten die Hämmscher eventuell sogar Moselweiß im Frühjahr angreifen. In Sachen Pfostenhandball sind sie wohl jetzt schon Meister.

Es spielten: Jung K., Frühling F., Scherkenbach A. (4), Aberfeld B. (4), Schneider F. (1), Bayer J., Kerkau S. (9), Thomer T., Kuklik F. (7), Zill P., Hufer D. (1), Renji T. (10)Jung K., Frühling F., Scherkenbach A. (4), Aberfeld B. (4), Schneider F. (1), Bayer J., Kerkau S. (9), Thomer T., Kuklik F. (7), Zill P., Hufer D. (1), Renji T. (10)

  

Kreisliga Männer: GW Mendig – VfL Hamm 21:22

18.11.17 Eine Halbzeit Pfostenhandball eine Halbzeit Gurkenhandball

Die Abwehr stand bei den Hämmschern von Anfang an gut und man ließ sehr wenig zu in der ersten Halbzeit. 7Gegentore zur Halbzeit waren folgerichtig. Doch im Angriff spielte man in der ersten Halbzeit Pfostenhandball und ballerte den Ball so in den ersten 30Minuten 11mal an den Pfosten, wodurch man selbst auch nur zu 7 Toren kam. Eine klare Führung wäre zu diesem Zeitpunkt jedoch verdient gewesen.

Mit Anfang der zweiten Halbzeit konnte man sich dank einer guten Abwehr und einem schnellen Umschaltspiel schnell mit 11:14 absetzen. Die nun des öfteren spekulierende Abwehr führte jedoch auch häufiger zu Gegentoren, da man die Sicherheit der defensiven Deckung aufgab. Auch die weiteren Minuten behielt man stets die Oberhand und konnte die Mendiger auf Distanz halten. Durch einige Fouls und eine Veränderung der Abwehr bei den Mendigern kamen sie dann in der Crunchtime zurück und konnten auch kurz vor Schluss den Ausgleich erzielen. Doch Nils Barth und Thomas Renji erkämpften sich wenige Sekunden vor Schluss den Ball und warfen die Hämmscher zum verdienten Sieg.

Adrian Scherkenbach: "Das war das schwerste und für uns auch das Entscheidungsspiel der Hinrunde. Wir haben unser Ziel weiter vor Augen und müssen jetzt gegen die Pflichtaufgaben Miehlen und Boppard 4Punkte holen, dann ist Platz zwei sehr nah. Mendig, Rhein-Nette und Ahrweiler werden sich sicherlich noch den ein oder anderen Punkt einander stehlen, das kommt uns zu gute. Wir müssen fokussiert bleiben und dürfen uns im Dezember auf gleich drei Rückkehrer freuen, die uns qualitativ nochmal ein Stück nach vorne bringen werden."

Es trafen: Scherkenbach A.(2), Kerkau S.(5), Renji T.(8), Aberfeld B. (4), Thomer T.(1), Frühling F. (1), Hufer D.(1)

Trainerwechsel bei den Herren

Das Erbe einer langen Zeit

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