Spielberichte 2016/2017

Bezirksliga Frauen: HSG Kastellaun/Simmern II – VfL Hamm 25:26 (13:11)

18.03.17 Mit Bus und großem Anhang reiste der frischgebackene Meister zur heimstärksten, denn bis dato zu Hause immer siegreichen Mannschaft der Bezirksliga.

Einige Ausfälle im Rückraum hatte der VfL zu verkraften und so musste man improvisieren. Gerade in der Anfangsphase konnte man nicht die erforderliche Konzentration aufbringen und so führten einige Ballverluste zu leichten Toren für die Heimmannschaft. Nach wenigen Minuten fand man dann aber über gut vorgetragene Spielzüge ins Spiel und konnte zumindest Anschluss halten. Dennoch zogen sich leichte Fehler wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Immer wieder wurden zu große Lücken im Abwehrverbund geöffnet und so lag man zwischenzeitlich mit 10:6 deutlich in Rückstand.

Einige Umstellungen im Rückraum stabilisierten dann das hämmscher Spiel und man konnte zur Halbzeit auf 13:11 verkürzen.

Die Halbzeitansprache zeigte zunächst keine Wirkung. Zwar konnte man durch schnelles Spiel und gute Laufwege einige Mal frei vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchen, vergab aber diese einfachen Bälle leichtfertig und Kastellaun konnte den Vorsprung auf 16:12 ausbauen.

Dann besann man sich endlich auf die eigenen Stärken: Hinten den Gegner zu unvorbereiteten Abschlüssen zwingen und dann den eroberten Ball mit Tempo nach vorne tragen und so konnte man zum 18:18 ausgleichen. Spätestens in dieser Phase brachen auch beim sonst so sachlichen hämmscher Anhang alle Dämme und jeder Treffer wurde lautstark bejubelt und auch die heimischen Fans trugen zu einer tollen Atmosphäre in der Halle bei.

Bis zum Schluss blieb es nun Spannend. Die Führung wechselte mehrmals bis dann der VfL es in der vorletzten Minute schaffte auf zwei Tore davonzuziehen. Das 25:26 Sekunden vor Schluss reichte der Heimmannschaft nicht mehr und so kamen die Punkte mit an die Sieg.

Der Disziplin beider Teams ist es zu verdanken, dass es in einem sehr hektischen Spiel dennoch fair blieb. Gemeinsam mit den Fans feierte man noch bis in die frühen Morgenstunden eine so nicht zu erwartende Saison.

„Sportlich war das heute keine gute Leistung“, fasste Trainer Niko Langenbach zusammen, „das durfte man bei der Ausgangssituation aber vielleicht auch nicht erwarten. Letztlich haben wir über Wille und Kampf gewonnen. Ein besonderes Dankeschön gilt unseren tollen Fans und der HSG Kastellaun/Simmern für den herzlichen Empfang. Wir sind gerne noch ein Stündchen geblieben, um mit euch zu feiern.“

Es spielten: Alina Triebsch, Sabrina Schneider (beide Tor), Nathalie Halter (1), Anastasia Bojko (12), Nadine Schnare, Svenja Lutz (3), Angelika Isgejm (1), Julia Diefenbach (4), Celine Krämer (1), Laura Schmitz, Sophia Kaiser (1), Leonie Ließfeld, Stephanie Land (4)

  

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – TV Moselweiß II 19:16 (9:8)

12.03.17 Vorzeitig MEISTER!!! Im erwartet schweren Spiel, vor vollen Rängen, erwischten die Gäste den besseren Start und konnten zu Beginn auf 3:1 davonziehen. Dann aber packte man in der Abwehr entschlossener zu, konnte ausgleichen und mit 6:5 erstmals die Führung erobern. Diese sollte in der Folge auch nicht mehr abgegeben werden.

Moselweiß spielte geschickt und verzögerte bei Ballverlust regelmäßig das Spiel, so dass die Hämmscherinnen selten ihr Tempospiel aufziehen konnten. Eine ganz schwache 7-Meter-Quote, Nervosität im Spielaufbau und zu viele Fehlwürfe im Angriff sorgten dafür, dass es bis zum Schluss nicht gelang, sich entscheidend abzusetzen.

Spielentscheidend waren dann die ersten Minuten nach der Halbzeitpause. In dieser Phase gelang dem VfL eine massive Tempoverschärfung, mit der die Gäste überrollt wurden und der Vorsprung von 9:8 auf 14:9 ausgebaut wurde. Zweimal musste man in doppelter Unterzahl spielen, aber auch diese Phasen überstand man dank starker Torfrauen und einer insgesamt guten Abwehrleistung

Trotz insgesamt 6 gelben Karten, 12 Zeitstrafen und einer roten Karte war es dennoch kein unfaires Spiel und am Ende blieben die Punkte verdient in Hamm.

„Unser Angriffsspiel war heute nicht auf Normalniveau,“ fasste Trainer Niko Langenbach nach der obligatorischen Sektdusche zusammen. „Wir haben aber mit der besten Abwehrleistung in dieser Saison Punkte und Titel eingefahren. Glückwunsch an die Mannschaft, man merkt, dass Freundschaft im Team großgeschrieben wird!“

Es spielten: Alina Triebsch, Tatjana Enders (beide Tor), Nathalie Halter, Anastasia Bojko (6), Nadine Schnare (4), Svenja Lutz, Angelika Isgejm, Julia Diefenbach (1), Celine Krämer, Laura Schmitz, Leonie Holzapfel, Sophia Kaiser, Leonie Ließfeld (1), Stephanie Land (6). 

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – TV Bad Ems 30:18 (14:8)

12.02.17 Eine gute Angriffs- und Abwehrleistung - endlich wieder über 60 Minuten - bringt den verdienten Heimsieg und dank der zweiten Niederlage des TV Moselweiß II in Folge auch die Tabellenführung.

Gleich 5 erkrankte Spielerinnen musste der VfL verkraften, aber auch die Gäste von der Lahn mussten Ausfälle kompensieren. Überrascht vom Sieg der Gäste beim Tabellenführer in Moselweiß in der Vorwoche, versuchten die Hämmscherinnen von Beginn an das Geschehen zu dominieren. Gutes Verschieben in der Abwehr und abgefangene Bälle ermöglichten schon früh Tempogegenstöße, die aber zunächst nicht in Zählbares verwandelt wurden. So blieb es bis Mitte der ersten Halbzeit eine spannende, aber Tor arme Begegnung. Von Beginn an konnte man die Gästeabwehr durch einstudierte Spielzüge auseinanderziehen und als dann ab Minute 15 auch zweite Wellen erfolgreich verwertet wurden, konnte man sich auf 6 Tore absetzen.

Die Schwächephasen der Vorwochen abgeschüttelt, startete man die zweite Hälfte mit einem 5:1-Lauf und damit war die Partie auch praktisch entschieden. Auch in der zweiten Hälfte konnte man nach Fehlwürfen der Gäste schnell kontern und erfolgreich abschließen.

„Insbesondere die Abwehrleistung gegen die starke Kreisläuferin, die, wenn sie denn mal den Ball bekam, eigentlich nie unbedrängt zum Wurf kam, freut mich für die Mannschaft. Das dann auch unser Angriffsspiel endlich wieder so richtig ins Rollen gekommen ist, lässt uns optimistisch in die letzten beiden Spiele gegen die direkten Verfolger gehen“ fasste Trainer Niko Langenbach das Geschehene zusammen.

Es spielten: Tatjana Enders (Tor), Nathalie Halter (2), Anastasia Bojko (6), Nadine Schnare (5), Svenja Lutz (4), Angelika Isgejm (2), Julia Diefenbach (1), Laura Schmitz, Leonie Holzapfel, Simone Beckmann (1), Leonie Ließfeld (1) Stephanie Land (8)

  

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – TuS Weibern 30:28 (18:12)

05.02.17 Wieder auf Kurs aber noch lange nicht richtig in der Spur, so könnte man den Auftritt der Hämmscher Damen nach wieder einmal zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten beschreiben.

Nach den beiden Niederlagen nach der Winterpause wollte man gegen die Gäste aus Weibern an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen. Dies gelang in der Offensive sehr gut. Mit viel Bewegung im Rückraum und gutem Spiel über die Außen wusste man immer wieder den Abwehrverbund aufzubrechen und in zählbares umzumünzen.

Ganz anders dagegen die Abwehrleistung! Zu oft und zu einfach gelang es den Gästen durch einfaches Stoßen oder Kreuzen die Hämmscher Abwehr zu überwinden. Dank der guten Angriffsleistung fiel dies jedoch bei einer Pausenführung von 6 Toren nicht ins Gewicht.

Nach Wiederanpfiff stellte man aber das bewegliche Angriffsspiel ein und verfiel – wie in den Wochen zuvor – in unvorbereitete Einzelaktionen, die dann nicht immer zum gewünschten Erfolg führten. In der Abwehr ging die Abstimmung gänzlich. Schlechtes Verschieben und dadurch entstandene riesige Lücken wurde von Weibern konsequent mit Einzelaktionen bestraft. Erst in den letzten 10 Minuten gelang es, die Abwehr wieder einigermaßen zu stabilisieren. Letztlich reichte eine gute Angriffsleistung in Halbzeit Eins zum Sieg. Eine weitere Steigerung ist für das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den TV Bad Ems, die den Tabellenführer aus Moselweiß bezwangen, aber dringend von Nöten!

Es spielten: Alina Triebsch, Tatjana Enders (beide Tor), Nathalie Halter (3), Anastasia Bojko (9), Nadine Schnare, Angelika Isgejm (3), Julia Diefenbach (1), Celine Krämer, Laura Schmitz, Leonie Holzapfel (1), Simone Beckmann (3), Sophia Kaiser (1), Leonie Ließfeld (1), Stephanie Land (8)

  

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – SF Neustadt 26:33 (14:15)

29.01.17 Nach der Winterpause kommen die Hämmscher Frauen nicht ins Rollen

Nach der unnötigen Niederlage in Horchheim wollte man in heimischer Halle an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen und in der Anfangsphase des Spiels gelang das auch ordentlich. Beide Mannschaften wussten durch temporeichen Handball zu überzeugen und der VfL konnte Akzente setzen, so dass man zwischenzeitlich mit drei Toren führte. Neustadt steckte jedoch nicht auf und konnte zur Pause dann mit einem Tor in Führung gehen. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe.

Wir bereits in Horchheim kam nach der Pause jedoch wieder ein Bruch ins hämmscher Spiel und man musste vier Gegentore in Folge hinnehmen. Unkonzentriertheiten und zu passives Spiel im Rückraum verhalfen Neustadt zu Tempogegenstößen und leichten Torerfolgen. Diesen 5-Tore-Rückstand gelang es nicht mehr aufzuholen, zumal man auch nicht mehr zur gewohnten Spielweise zurückfand.

Aufgrund der schwachen zweiten Halbzeit des VfL ging der Sieg, auch in der Höhe verdient an Neustadt und die Damen des VfL müssen sich darauf konzentrieren, wieder zwei gute Halbzeiten zu spielen.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Nathalie Halter (3), Anastasia Bojko (9), Nadine Schnare (2), Svenja Lutz (2), Angelika Isgejm, Julia Diefenbach (2), Celine Krämer (1), Laura Schmitz (1), Leonie Holzapfel, Simone Beckmann (1), Leonie Ließfeld (1), Stephanie Land (4), Sophia Kaiser

  

Bezirksliga Frauen: TuS Horchheim – VfL Hamm 31:30

22.01.17 Nach katastrophaler zweiter Halbzeit müssen die Hämmscherinnen die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Hoch motiviert ging man in das erste Spiel 2017 und zunächst entwickelte sich das Spiel im Sinne des VfL. Eine sichere Abwehr zwang die Heimmannschaft immer wieder zu langen Angriffen und letztlich zu Abschlüssen, die regelmäßig von der gut aufgelegten Alina Triebsch im Tor entschärft wurden. Mit zwischenzeitlich 5 Toren Vorsprung wähnte man sich in Sicherheit. Ein Trugschluss, wie die zweite Hälfte zeigen sollte.

Mangelnde Konzentration und daraus resultierende schnelle Ballverluste ließen Horchheim schnell ausgleichen. Eine Auszeit des VfL brachte aber die Konzentration zurück und man konnte sich erneut um drei Tore absetzen. Horchheim stellte sich besser auf die Einzelaktionen des VfL ein und man selbst schaffte es in diesem Spiel nicht, spielerisch Akzente zu setzen. Das Zusammenspiel ging völlig verloren und als dann in der Schlussphase die Abwehr zu passiv blieb, konnte Horchheim in Führung gehen und diese bis zum Ende verteidigen. Aufgrund der schlechtesten Halbzeit der Saison blieben die Punkte verdient in Horchheim.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Angelika Isgejm, Anastasia Bojko, Nadine Schnare, Leonie Holzapfel, Simone Beckmann, Sophia Kaiser, Celine Krämer, Leonie Ließfeld, Nathalie Halter, Julia Diefenbach, Laura Schmitz

  

Bezirksliga Frauen: SF Neustadt – VfL Hamm 26:26 (12:13)

10.12.16 In St. Katharinen trafen zwei junge Mannschaften aufeinander, die mit hohem Tempo versuchen den Gegner zu dominieren. Der VfL reiste als Tabellenführer ohne drei Rückraumspielerinnen an, die Sportfreunde suchten, nach missglücktem Saisonstart zuletzt wieder erfolgreich, einen versöhnlichen Jahresabschluss.

Neustadt erwischte in der ausgeglichenen Partie den besseren Start und wusste immer wieder, durch geschickte Sperren der Kreisspielerin, über die Außen durchzubrechen. So stand nach 10 Minuten eine knappe Führung für Neustadt zu buche. Während einer Auszeit stellte der VfL die Deckung um. Man bekam das Angriffsspiel über außen in den Griff und konnte nun selbst das Heft in die Hand nehmen und sich bis zur Pause eine 13:12 Führung erarbeiten.

Nach einer torlosen Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang es den Hämmscherinnen dann mit energischen Angriffen auf 3 Tore davon zu ziehen. Leider konnte man das Spiel nicht beruhigen und schaffte es auch nicht, trotz bester Möglichkeiten, auf vielleicht vorentscheidende 4 Tore davonzuziehen. In den letzten 5 Minuten war man dann zu offen in der Abwehr und ermöglichte energisch kämpfenden Neustädterinnen den Ausgleich.

Keiner Mannschaft gelang es in diesem hektischen Spiel, die Kontrolle über das Geschehen auf dem Spielfeld zu erlangen.

„Neustadt hat sich bis zum Schluss gewehrt und den Punkt verdient. Unser größtes Manko in den letzten beiden Spielen ist die schlechte Chancenauswertung. Wir kommen immer wieder völlig frei zum Abschluss und sind dann nicht im Stande die 100%igen in Zählbares umzumünzen“ analysierte VfL-Trainer Niko Langenbach.

Für Frust ist beim VfL dennoch kein Platz. Man geht als ungeschlagener Spitzenreiter in die Weihnachtspause. Mit einer so erfolgreichen Hinrunde haben in Hamm selbst die größten Optimisten nicht gerechnet.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Leonie Holzapfel (2), Nathalie Halter (3), Anastasia Bojko (9), Angelika Isgejm (1), Julia Diefenbach (1), Laura Schmitz, Simone Beckmann (1), Sophia Kaiser (1), Leonie Ließfeld (1), Stephanie Land (7)

Bezirksliga Frauen: HSV Rhein-Nette – VfL Hamm 19:20 (10:10)

04.12.16 Es kam, wie befürchtet: Schon im Hinspiel konnte man nur mit Glück ein Unentschieden retten und so war auch das Rückspiel in Andernach eine ganz enge Angelegenheit. Unterschiedlicher könnten auch die Spielanlagen der beiden Mannschaften nicht sein. Der HSV Rhein-Nette lebt von seiner massiven Abwehrleistung in guter Abstimmung mit einer sicheren Torfrau, der VfL versucht das Spiel schnell zu machen, über Tempogegenstöße und agiles Spiel zum Abschluss zu kommen.

Die erste Halbzeit war geprägt von Unsicherheiten im VfL-Angriff, ungenauen Pässe, falsche Laufwege und zu wenig Bewegung. Versuche aus dem Rückraum erfolgten zu dicht an der Abwehr und waren leicht zu blocken. So konnten die Damen von Rhein und Nette ihren Spielstil durchsetzen und man musste mit einem Unentschieden in die Pause gehen.

In der zweiten Halbzeit agierte man engagierter, schneller und sicherer. Auch Tempogegenstöße wurden nun häufiger gelaufen, konnten aber auch nicht wie gewohnt in Tore umgemünzt werden. Im jetzt besseren Spielaufbau blieb man ein ums andere Mal in der Deckung hängen. So blieb es spannend und keine Mannschaft konnte sich um mehr als zwei Tore absetzen.

„Wir sind in solchen Partien gefangen in unserer Spielweise. Immer der schnelle Weg zum Tor ist gegen eine so starke Abwehr eben nicht erfolgreich. Wir müssen lernen, unsere Angriffe besser und länger vorzubereiten und uns besser zur Abwehr positionieren.“ fasste Trainer Niko Langenbach nach dem Spiel zusammen.

Letztlich ist der Sieg Alina Triebsch im Tor zu verdanken, die – genau wie ihr gegenüber – eine herausragende Leistung zeigte und auch viele „unhaltbare“ entschärfte.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Anastasia Bojko (6), Nadine Schnare (1), Svenja Lutz (5), Angelika Isgejm, Julia Diefenbach, Laura Schmitz, Celine Krämer, Leonie Holzapfel, Simone Beckmann (1), Leonie Ließfeld, Stephanie Land (7)

  

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – HSG Kastellaun/Simmern 36:26 (17:13)

27.11.16 Siegesserie gegen einen starken Aufsteiger fortgesetzt und Platz Eins verteidigt. Die Gäste hatten nach einer herausragenden Aufstiegssaison gegen die direkten Meisterschaftskonkurenten nur knapp und teils unglücklich verloren und so wusste man die Mannschaft aus dem Hunsrück nicht einzuschätzen.

Nach einem Rückstand ganz zu Beginn konnte man sich früh mit vier Toren absetzen. Einige unglückliche Aktionen vor des Gegners Tor führten in der Folge jedoch dazu, dass Kastellaun aufholte und nach 20 Minuten plötzlich wieder in Führung lag. Eine Auszeit des Gegners nutzte man dann um sich neu zu sortieren und konzentriert die letzten Minuten vor der Pause anzugehen. Dies gelang und so stellte man den Pausenstand auf 17:13.Energisch durchgesetzt

Nach der Pause waren wieder einige Minuten, in denen gute Chancen nicht genutzt wurden und so konnte Kastellaun den 4-Tore-Abstand halten. Als dann während einer Zeitstrafe die HSG auf 2 Tore herankam, wurde die Mannschaft bei eigener Auszeit auf die letzten 15 Minuten eingeschworen. Mit schnellen Angriffen und einer erneut stark agierenden Alina Triebsch im Tor konnte man mit einem 6:0-Lauf in der Schlussphase den Sieg sichern und geht nun entsprechend selbstbewusst ins nächste Spiel beim HSV Rhein-Nette. Im Hinspiel trennte man sich unentschieden, der bisher einzige Punktverlust der Hämmscherinnen.

Gästetrainer Kleuser: „Wir sind neu in der Liga und müssen die anderen Mannschaften erst kennenlernen, was Hamm heute gezeigt hat, war spielerisch bisher unser stärkster Gegner.“

VfL-Trainer Niko Langenbach: „Wir haben heute sehr viel guten Handball miteinander gespielt und gezeigt, dass wir nicht umsonst oben stehen. Die Schwächephasen werden auch im kürzer. Eine tolle Leistung!“

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Angelika Isgejm (1), Celine Krämer, Julia Diefenbach (3), Laura Schmitz (1), Leonie Holzapfel (2), Leonie Ließfeld, Nadine Schnare (3), Anastasia Bojko (6), Simone Beckmann (3), Sophia Kaiser (2), Stephanie Land (11), Svenja Lutz (4)

  

Bezirksliga Frauen: TV Moselweiß II – VfL Hamm 19:26 (9:10)

19.11.16 Beide Mannschaften mit komplettem Kader im Spitzenspiel!

Nur selten kam der TV frei zum AbschlussNachdem die HSV Rhein-Nette am Samstagnachmittag in Bad Ems Punkte hatte liegen lassen, hieß es um 19:30 Uhr in Moselweiß Erster gegen Zweiter, beide ungeschlagen. Moselweiß hatte in den letzten Jahren immer um die Meisterschaft mitgespielt und mit 8:0 Punkten einen fehlerlosen Saisonstart hingelegt. Nach dem Sieg in Bad Ems war man sich auf Hämmscher Seite sicher, am Saisonende in der oberen Hälfte zu stehen. Dies waren die Vorzeichen.

Zu Beginn des Spiels gelang es dem TV Moselweiß schnell erste Akzente zu setzen und sich drei Tore abzusetzen. Hier half auch der Schiedsrichter, der regelmäßig schnelle Angriffe der Hämmscherinnen wegen fehlerhafter Fußstellung beim Anwurf zurückpfiff – sehr kleinlich. So setzte sich in der Anfangsviertelstunde das kontrollierte Spiel der Moselanerinnen durch und der VfL konnte sein Tempo nicht gehen. Auch tat man sich schwer Einläufer zu verteidigen und die Lücken zu schließen. Ein gewohntes Bild!

„Wir brauchen immer einige Minuten, um uns auf den Gegner einzustellen und unser Spiel durchzusetzen, das ist kein Grund für Panik“ analysierte Trainer Niko Langenbach den frühen Rückstand nach dem Spiel.

Ab Mitte der ersten Halbzeit lief es dann auch besser. Die Abwehr stand jetzt sicher und das Spiel wurde schneller. Während in den ersten 5 Minuten Einzelaktionen den VfL in Schlagdistanz hielten, liefen nun auch Kombinationen und so konnte man kurz vor der Pause in Führung gehen.

In Hälfte zwei gelang es, das Tempo hochzuhalten. Auch wenn Moselweiß nur selten Tempogegenstöße zuließ, konnte man sich durch zweite Wellen und schnelle Spielzüge Tor um Tor absetzen. Bei einem 5-Tore-Vorspung des VfL bäumte sich der TV noch einmal auf und verkürzte auf 3 Tore, im Gegenzug konnte dann aber Stephanie Land, die im gesamten Spiel regelmäßig rüde durch Griffe in den Wurfarm zu Boden gebracht wurde, ihren ersten Treffer erzielen und das zeigte Wirkung. In den letzten Minuten der Partie beging Moselweiß Fehler im Aufbauspiel und so konnte man sich bis zum Schluss mit 7 Toren absetzen.

Auf beiden Seiten standen an diesem Tag sehr gut aufgelegte Torhüterinnen zwischen den Pfosten, die mehrmals mit tollen Paraden glänzen konnten. Aufgrund der herausragenden kämpferischen Leistung in der Abwehr nahm man verdient die Punkte mit an die Sieg, auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen ist.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Nathalie Halter (2), Anastasia Bojko (6), Nadine Schnare, Svenja Lutz (8), Angelika Isgejm (1), Julia Diefenbach (2), Celine Krämer, Laura Schmitz (1), Leonie Holzapfel, Simone Beckmann (1), Leonie Ließfeld (1), Stephanie Land (4) 

Bezirksliga Frauen: TV Bad Ems – VfL Hamm 31:34 (14:14)

06.11.16 Ein verdienter Sieg mit einigem Sand im Getriebe

Erneut fast vollständig trat man die Reise an die Lahn an. Als richtungsweisend wurde dieses Spiel ausgewiesen, da Bad Ems gegen die Topteams jeweils nur knapp verloren hatte.

Bad Ems versuchte mit einer 4:2-Deckung das Aufbauspiel des VfL zu unterbinden. Dies gelang zunächst auch gut. Viel zu oft agierte man überhastet und tat sich schwer. In dieser Phase erspielte man sich dennoch zahlreiche Torchancen, die aber – oft freistehend – vergeben wurden. So gelang es auch nicht, sich abzusetzen und man musste mit einem Unentschieden in die Pause gehen. Auch lief man bereits früh Gefahr Svenja Lutz zu verlieren, die schnell zwei Zeitstrafen kassierte, weil ihre Füße reflexartig nach dem Ball schnellten.

Wissend, dass man in den bisherigen Spielen nach dem Seitenwechsel immer zulegen konnte, ging man entsprechend zuversichtlich in den zweiten Spielabschnitt und zunächst sah es auch so aus, als ob man das Spiel jetzt würde entscheiden können. Mit einem 4:0—Lauf konnte man sich absetzen, erwischte dann aber wieder eine Phase, in der klarste Chancen nicht verwertet werden konnten und so gelang es dem TV erneut auszugleichen. Auch kam die Kreisläuferin der Heimmannschaft jetzt immer besser ins Spiel und so blieb Bad Ems immer in Schlagdistanz. In der 45. Minute musste dann Nadine Schnare mit Rot das Spielfeld verlassen. Sie konnte ihrer Gegenspielerin im Wurf von hinten den Ball wegspitzeln. Der Schiedsrichter wertete hier allerdings nicht das Vergehen selbst, sondern das hohe Risiko bei dieser Aktion. Eine sehr harte, aber vertretbare Entscheidung.

Eine weitere rote Karte wurde dann vom Publikum lautstark für Svenja Lutz gefordert, als diese im Angriff am Kreis unglücklich auf ihrer Gegenspielerin landete. Kein Foul entschied der Schiedsrichter und die Gegenspielerin umarmte Svenja Lutz freudestrahlend, da durch diesen Zusammenstoß offenbar ihre wochenlangen Rückenbeschwerden verschwunden waren.

Nach der roten Karte für Nadine Schnare ging dann allerdings ein Ruck durch die Mannschaft. Getreu dem Motto „jetzt erst recht!“ konnte man sich Tor um Tor absetzen. Als dann erneut Hektik aufzukommen drohte, konnte Alina Triebsch im Tor ihrer Mannschaft durch tolle Paraden den Vorsprung erhalten. Während einer Auszeit wurde die Mannschaft auf einen ruhigen Spielaufbau eingeschworen, um den 5-Tore-Vorsprung über die Zeit zu spielen. Eine Vorgabe, die nicht umgesetzt wurde. Zu tief ist scheinbar das Tempospiel in den Köpfen verankert, so dass am Ende ein Sieg mit drei Toren Vorsprung zu Buche stand.

Trainer Niko Langenbach: „Wie in den Spielen zuvor, war es wieder unser Tempospiel, was zum einen den Zuschauern viele Tore liefert und zum anderen regelmäßig dazu führt, dass die Mannschaft das Spiel in den letzten 10 Minuten für sich entscheidet, gerade weil wir das hohe Tempo mit unserem ausgeglichenen Kader bis zum Schluss gehen können.“

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Nathalie Halter (4), Anastasia Bojko (7), Nadine Schnare (2), Svenja Lutz (8), Angelika Isgejm (1), Julia Diefenbach (2), Celine Krämer, Laura Schmitz, Leonie Holzapfel (1), Sophia Kaiser (1), Leonie Ließfeld (1), Stephanie Land (7)

  

 

Bezirksliga Frauen: TuS Weibern - VfL Hamm 24:29 (12:14)

30.10.16 Dieses Mal nutzte Haftmittel den Gastgebern nichts, VfL gewann verdient.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, wollte man konzentriert das Spiel angehen und sich die ungewohnte Spielweise mit Harz durch sicheres Kurzpassspiel schnell zu eigen machen. Das gelang viel besser, als erwartet und so konnten die Hämmscherinnen schnell einen 2-Tore-Vorsprung herausspielen und gaben diesen bis zur Pause nicht mehr ab. Einzig in der Abwehr war man einige Male nicht schnell genug zur Stelle und so gelang es Weibern insbesondere über Halblinks in Hälfte eins immer wieder durchzubrechen und dadurch einen höheren Rückstand zu verhindern. Die Vorgabe des Heimtrainers, die beiden stärksten Torschützinnen der letzten Saison in Manndeckung zu nehmen, zeigte nur sehr bedingt Wirkung. Zwar kamen diese nur selten zum Abschluss, doch wussten die VfLerinnen die eigenen Außen immer wieder in Szene zu setzen. 16 Tore wurden von den vier Außen aus dem Spiel heraus erzielt! Außerdem verstanden es die Rückraumspielerinnen immer wieder, sich der Manndeckung durch kurze, schnelle Antritte zu entziehen. Nach der Halbzeitpause konnte man so rasch den Vorsprung ausbauen und brachte den ungefährdeten Sieg sicher über die Zeit. Nach dem Spiel zeigte sich auch Trainer Niko Langenbach mit dem Spiel hoch zufrieden: "Bei besserer Chancenauswertung hätten wir noch höher gewinnen können. Die Art und Weise, wie die junge Mannschaft die ungewohnte Situation angenommen hat, hat imponiert!" Es spielten: Nathalie Halter (5), Anastasia Bojko (6), Svenja Lutz (2), Angelika Isgejm, Julia Diefenbach, Celine Krämer (1), Laura Schmitz, Leonie Holzapfel, Simone Beckmann (2), Sophia Kaiser, Leonie Ließfeld (2), Stephanie Land (11)

Kreisliga Männer: SF Puderbach 09- VfL Hamm 30:19 (15:9)

29.10.16 Rookies sammeln Erfahrung

Bei dem ersten Saisonspiel blieb vom großen Kader nicht mehr viel übrig. Durch viele Verletzungen und Krankheitsfälle reisten die Hämmscher mit einem Rumpfkader nach Puderbach. Die Hämmscher mussten dabei auf alterverdiente Spieler zurückgreifen, um überhaupt spielfähig zu sein. Dennoch nahm man sich vor, auf dem Spielfeld das Beste zu geben und immer weiter zu spielen.

Das gelang anfangs der ersten Halbzeit auch ganz gut. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, die Abwehrreihen arbeiteten gut und auch die Torhüter leisteten auf beiden Seiten gute Dienste, so stand es nach 13 Minuten 5:5. Doch durch Auswechslungen und einige Unstimmigkeiten im Angriff kam es nun häufig zu Ballverlusten bei den Hämmschern, die die Puderbacher mit einfachen Gegentoren bestraften. Innerhalb von 9 Minuten entstand so eine Serie von 8:1 Toren, wodurch die Puderbacher nun klares Oberwasser hatten. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit schaffte man es dann aber wieder sich zu fangen und konnte den Rückstand zur Pause auf ein 15:9 verkleinern.

In der Halbzeitpause wurden dann klar viele Versäumnisse an- und ausgesprochen. Man nahm sich vor in der zweiten Halbzeit mehr für die Außen zu spielen und in der Abwehr weiter hart zu Arbeiten. Gesagt getan - Anfangs der zweiten Halbzeit hatten nun die Hämmscher leichtes Oberwasser und konnten den Abstand durch viele Außenanspiele verkürzen. Doch mit der 40.Minute kam dann wieder ein Einbruch, der viele Zeitstrafen, Konditionsprobleme bei einigen Altgedienten und überhastete Aktionen geschuldet war, welche die Puderbacher erneut mit einem Lauf nutzen konnten. Nun, mit vielen Toren Rückstand, ergab man sich in den letzten Minuten seinem Schicksal und wechselte nochmal durch, um allen Mitgereisten genügend Spielzeit zu gewähren.

Letztlich fehlte an dem Tag die Durchschlagskraft im Rückraum, welcher sich im Spiel an der Abwehr aufrieb und alles traf nur nicht das Tor.

Positiv ist zu sagen, dass die Abwehr gut stand und die vielen Gegentore oftmals nur Tempogegenstößen geschuldet waren und man im Zusammenspiel mit den Außen die ersten Trainingsergebnisse sehen konnte. Für das nächste Spiel in Westerwald hofft Adrian Scherkenbach nun, dass die Verletzten so langsam wieder in den Kader zurückkehren.

Es spielten: K.Jung, T.Thomer (1), M.Gauger (1), Kerkau S. (1), Müller A. (4), Schumacher C. (1), Wellmann W., Hufer D. (2), Aberfeld B. (4), Scherkenbach A. (5)

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – TuS Horchheim 35:29 (18:17)

02.10.16 Gegen den Aufsteiger aus Horchheim sollte der erste Saisonsieg her. Das gelang.

Bisher gelang es dem VfL nicht, in der Anfangsviertelstunde eine konzentrierte Leistung abzuliefern und man musste einen Rückstand aufholen. Auch gegen Horchheim lag man nach 15 Minuten mit 5 Toren hinten. Diesmal allerdings nicht wegen technischer Fehler im Aufbauspiel, sondern weil es einerseits nicht gelang, gut herausgespielte Möglichkeiten zu verwandeln und andererseits in der Deckung energisch genug die Lücken zu schließen. Durch eine Umstellung in der Abwehr kam die nötige Sicherheit ins Spiel und durch sehr viel Laufarbeit konnte bis zur Pause eine 18:17 Führung herausgespielt werden.

Eine Pausenführung war ein neues Gefühl und so ging man entsprechend zuversichtlich in die zweite Halbzeit, wissend, dass alle die entsprechenden Reserven haben um ab Minute 30 richtig anzugreifen. Wie in den Spielen zuvor störte man die Gäste noch energischer und konnte so Fehler provozieren, die dann durch Tempogegenstöße in Tore verwandelt wurden. So konnte man sich frühzeitig entscheidend absetzen, um anschließend Tempo aus dem Spiel zu nehmen und das Ergebnis sicher zu verwalten.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Nathalie Halter (1), Anastasia Bojko (11), Nadine Schnare (1), Svenja Lutz (2), Angelika Isgejm (2), Simone Beckmann (2), Sophia Kaiser (2), Leonie Ließfeld, Stephanie Land (13), Celine Krämer, Leonie Holzapfel, Julia Diefenbach, Laura Schmitz

  

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – HSV Rhein-Nette 26:26 (11:16)

18.09.16 Gegen die stärkste Mannschaft der letzten Rückrunde mussten die Hämmscher Damen in die Saison starten. Hochmotiviert wollte man diesmal von Beginn an konzentriert das Spiel angehen.

Leider schaffte man es, wie schon im Pokal, nicht das eigene Spiel durchzusetzen. Die sonst so sichere Abwehr stand in den ersten 20 Minuten oft nicht gut und offenbarte Lücken gegen die immer wieder über den Kreis und die beiden Außen agierenden Gäste. Im Angriff war man zu statisch und brachte zu wenig Bewegung in die gegnerische Abwehrreihe. Selbst freie Würfe waren zu unplatziert und konnten von der gut aufgelegten Torfrau aus Andernach abgewehrt werden.

Wie in der gesamten Vorbereitung, kam man erst gegen Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel und musste mit einem 11:16 Rückstand in die Pause gehen.

Die zahlreichen Zuschauer durften dann das zweite Gesicht ihrer Mannschaft erleben. Bereits in der ersten Minute verkürzte man den Rückstand auf 3 Tore. Rhein-Nette brauchte 10 Minuten zum ersten Tor in der zweiten Halbzeit. Die Abwehr stand jetzt endlich gewohnt sicher und man hatte den Kreis und die Außen besser im Griff. Es gelang den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen und mit diesem Abstand wogte das Spiel lange Zeit hin und her. Als dann 2 Minuten vor Schluss sich die Gäste erneut 4 Tore absetzten, stand die Niederlage eigentlich schon fest. Nichts zu verlieren, wurde die Deckung auf 5:1 umgestellt und das überraschte die Gäste.

Gute Torwartaktionen, schnelle Balleroberungen und schnelle Tore für den VfL waren die Folge und 4 Sekunden vor Schluss fiel der aufgrund der kämpferischen Leistung verdiente Ausgleich.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Nathalie Halter (1), Anastasia Bojko (8), Nadine Schnare (2), Angelika Isgejm (1), Julia Diefenbach, Celine Krämer (2), Laura Schmitz (1), Leonie Holzapfel, Simone Beckmann (1), Leonie Ließfeld, Stephanie Land (9) 

Neue Trainingsanzüge für die Damenmannschaft

04.09.16

Der Generationenwechsel in der Damenmannschaft ist vollzogen. Um sich als Mannschaft vernünftig zu präsentieren, äußerten die Spielerinnen den Wunsch, Trainingsanzüge anzuschaffen. Muster wurden bestellt und anprobiert und zum Pokalspiel konnte man die neuen Anzüge erstmals tragen. Besonderer Dank gilt hier dem Teamsportbedarf Tretmühle aus Wissen, der die Vereine bei der Sportausrüstung regelmäßig unterstützt und der Firma Hermes Fleischwaren, die ohne Zögern ihre Unterstützung für den Handball im VfL Hamm zusicherten.

  

Rheinlandpokal Frauen: VfL Hamm – HSG Mertesdorf-Ruwertal 28:30 (11:20)

04.09.16 In der Vorbereitung ein Pokalspiel? Das auch noch gegen eine höherklassige Mannschaft? Darauf hatten sich die Hämmscher Damen den Sommer über gefreut. Schließlich war das eine sehr gute Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen die eigene Form zu testen.

Die Zuschauer sahen zwei völlig verschiedene Halbzeiten der eigenen Mannschaft. In Hälfte Eins gelang lange Zeit nichts. Viel zu nervös wurden einfachste Pässe nicht sauber gespielt bzw. gefangen. In der Abwehr offenbarte man beim attackieren des Gegners zu viele Lücken. Hinzu kam ein Schiedsrichter, der auf beiden Seiten nahezu jede 1-gegen-1-Aktion mit 7-Meter ahndete und man selbst zu oft in solchen Situation abwehren musste. Während einer Auszeit nach gut 10 Minuten hatte man sich gefangen und konnte auf Augenhöhe agieren, allerdings hatte man zu diesem Zeitpunkt bereits 8 Tore Rückstand.

Mit 9-Toren Rückstand ging es in die Pause. Die Abwehr wurde taktisch auf eine 6-0-Deckung umgestellt und man wollte das Tempo deutlich erhöhen. Beides gelang! Tor für Tor kämpfte man sich heran und musste durch die bessere Deckungsarbeit nicht mehr so viele 7-Meter hinnehmen. Spürbar nahmen Spannung und Lautstärke in der Halle zu. Wo in den ersten 30 Minuten noch ernüchtert das Spiel verfolgt wurde, wackelte jetzt bei jedem hämmscher Treffer die Tribüne. Und tatsächlich: kurz vor Schluss kam man zum Ausgleich!

Leider gelang im Gegenzug den Gästen von der Ruwer erneut die Führung und ein Fehlwurf und ein Tempogegenstoß später war das Spiel für die Gäste entschieden.

Die Zuschauer sahen ein tolles Spiel und mit Leistungen, wie in der zweiten Halbzeit kann man zuversichtlich in die Bezirksliga-Saison gehen.

Es spielten: Alina Triebsch, Sabrina Schneider (beide Tor), Nathalie Halter (1), Nastja Bojko (9), Nadine Schnare (3), Svenja Lutz (6), Angelika Isgejm, Julia Diefenbach (1), Celine Krämer, Laura Schmitz,  Leonie Holzapfel (1), Simone Beckmann (1), Leonie Ließfeld (1), Stephanie Land (5)