Spielberichte 2017/2018

Rheinlandliga Frauen: VfL Hamm – HSG Hunsrück II 25:34 (15:20)

21.01.18 Lange auf Augenhöhe präsentierten sich die Damen des VfL

In der Anfangsphase konnten beide Mannschaften aus einer sicheren Abwehr heraus agieren und jeweils die Führung des anderen wieder ausgleichen. Eine fragwürdige Zeitstrafe gegen die Abwehrchefin Laura Schmitz verschaffte den Gästen aus dem Hunsrück dann aber den Raum um auf 4:7 davonzuziehen. Bei diesem drei-Tore-Abstand blieb es dann, bis die HSG eine Zeitstrafe hinnehmen musste. Die Überzahl nutzte die Heimmannschaft um wieder auf ein Tor heranzukommen. Bis zur 28 Minute blieb es ein ausgeglichenes Spiel, doch dann kam ein Bruch ins hämmscher Angriffsspiel, der die Halbzeit überdauerte und bis zur 48 Minute anhielt. Unvorbereitete Abschlüsse und technische Fehler im Spielaufbau führten zu Tempogegenstößen und damit leichten Toren für die HSG. Erst in den letzten zehn Minuten fing man sich wieder und konnte noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

„Die Abwehrarbeit der letzten Wochen hat sich gelohnt. Wir haben besser verschoben, besser übergeben, besser abgesichert, eigentlich alles besser gemacht. Das phasenweise ungenaue Angriffsspiel und die daraus resultierenden Tempogegenstöße haben uns letztlich das Genick gebrochen“, fasste Trainer Niko Langenbach nach dem Spiel zusammen.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Sophia Kaiser, Lisa Flender, Stephanie Land (11), Madeleine Schütz, Angelika Isgejm, Laura Schmitz, Nadine Schnare (7), Leonie Ließfeld (1), Julia Diefenbach (3), Celine Krämer (3)

  

Rheinlandliga Frauen: VfL Hamm – TuS Bannberscheid 24:39 (8:18)

16.12.17 Völlig verschlafene erste Halbzeit des VfL machte es dem Favoriten aus Bannberscheid leicht.

Ohne gelernte Rechtsaußen und mit nur einer eingespielten Halbrechten sollte sich die erwartet schwere Aufgabe gegen den Tabellenzweiten als unlösbar herausstellen. Von Beginn zeigten sich die Gäste hoch konzentriert und mit kontrolliertem Spielaufbau. Die Heimmannschaft stand in der Abwehr zunächst noch ordentlich, agierte aber im Angriff überhastet und Abschlussschwach. So stand nach 10 Minuten ein 1:3 auf der Anzeigetafel. Dann aber brachen in der Abwehr alle Dämme. Immer wieder traf man falsche Entscheidungen und öffnete regelmäßig die Mitte. Bannberscheid nutzte dies clever aus und kam so immer wieder zu einfachen Abschlüssen über den Kreis. Dies konnte der VfL während des ganzen Spiels nicht abstellen.

Mit einem Halbrückstand von 10 Toren war das Spiel faktisch entschieden. In der zweiten Hälfte gelang es den Hämmscherinnen dann aber doch, einigermaßen wieder ein besseres Angriffsspiel aufzuziehen und mit 16 Toren in Hälfte zwei, lässt die Offensivleistung hoffen, auch wenn auch hier schon besser gespielt wurde. Die andauernden Abstimmungsprobleme in der Abwehr sorgten letztlich für die deutliche Niederlage.

„Wir sind leider noch sehr abhängig von geordneten Strukturen. Fällt eine Seite aus, können wir uns nicht darauf einstellen. Wir werfen mehr als 26 Tore im Schnitt, damit gehören wir zu den Topteams der Liga, aber unsere Abwehrleistung ist der Klasse noch nicht würdig. Da müssen wir in der Rückrunde unseren Trainingsschwerpunkt setzen“, fasste Trainer Niko Langenbach das Spiel und damit die ganze Hinrunde zusammen. „Wichtiger, als die sportlichen Ergebnisse, ist aber die Stimmung in der Mannschaft und da sind wir top. Handball ist unser Hobby, da soll man Freude miteinander haben und das ist bei uns so!“

Es spielten: Alina Triebsch, Sabrina Schneider (beide Tor), Leonie Holzapfel, Anastasia Bojko (6), Laura Schmitz, Julia Diefenbach (1), Stephanie Land (5), Nadine Schnare (11), Celine Krämer (1), Katharina Thiel, Angelika Isgejm

  

Rheinlandliga Frauen: VfL Hamm – TV Welling 27:35 (13:16)

26.11.17 Nach der schlechtesten Saisonleistung im Hunsrück wollte man in heimischer eine deutliche Leistungssteigerung zeigen. Trotz der am Ende zu hohen Niederlage gelang dies.

Auch in diesem Spiel konnte man nicht mit vollem Kader antreten. Hinzu kam, dass Anastasia Bojko nach Verletzung noch nicht vollständig fit ist. Keine guten Vorzeichen also. Doch das Spiel nahm für die zahlreichen Zuschauer zunächst einen unerwarteten Verlauf. Dem VfL gelang es durch eine engagierte Anfangsphase mit 7:4 in Führung zugehen. Immer wieder gelang es, die 5:1-Deckung der Gäste aus der Eifel zu hinterlaufen. In Überzahl ließ dann aber die Konzentration nach und so konnte Welling in einer hektischen Phase auf 8:10 davonziehen. Eine Auszeit des VfL brachte wieder Ruhe ins hämmscher Spiel und durch einen drei-Tore-Lauf ging man wieder in Führung. Gegen Ende der ersten Hälfte agierte man erneut zu hektisch und so konnten die Gäste aus der Eifel eine 13:16-Halbzeitführung verbuchen.

In der Halbzeit fand man dann die nötige Ruhe wieder, man konnte das Ergebnis halten und durch gut vorgetragene Angriffe nach 46 Minuten den Ausgleich erzielen. Das harte Spiel der Gäste forderte in den letzten 10 Minuten seinen Tribut. Mit fünf angeschlagenen Spielerinnen ließ dann auch die Konzentration nach und Welling setzte sich entscheidend ab.

„Wir haben heute eine starke Leistung gezeigt und dem Tabellenzweiten lange Paroli geboten. Immer, wenn wir einen kühlen Kopf bewahrt haben, waren wir mindestens gleichwertig. Verloren haben wir das Spiel in der Abwehr. Hier verfallen wir immer wieder in alte Muster. Meine Spielerinnen haben aber heute alles gegeben und die Niederlage, gerade in dieser Höhe, ist nicht verdient", zeigte sich Trainer Niko Langenbach nicht mit dem Ergebnis, aber mit der Leistung zufrieden.

Es spielten: Alina Triebsch, Sabrina Schneider (beide Tor), Laura Schmitz, Leonie Holzapfel, Stephanie Land (11), Anastasia Bojko (3), Nadine Schnare (5), Lisa Flender (2), Angelika Isgejm (1), Julia Diefenbach (2), Celine Krämer (3), Leonie Ließfeld

Rheinlandliga Frauen: HSG Mertesdorf-Ruwertal – VfL Hamm 32:23

19.11.17 Chance verpasst vom Tabellenende wegzukommen. Deutlich!

Zwanzig Minuten lang agierte man gut. Die Abwehr ließ nicht viel zu und im Angriff spielte man geduldig, bis sich Lücken bei der Heimmannschaft auftaten. So lag man auch in Führung und verpasste es, diese auszubauen. Dann jedoch kam wieder die alte Spielweise durch. Zu schnell, zu hektisch abgeschlossene Angriffe führten zu Tempogegenstößen, welche Mertesdorf sicher verwandelte und bis zur Pause mit sechs Toren vorentscheidend davonziehen konnte.

Die Halbzeitansprache erzielte auch keine Wirkung und so verließ man die Halle auch in der Höhe verdient als Verlierer.

„Wir müssen endlich geduldiger spielen. Der Handball, mit dem wir in der Bezirksliga Meister geworden sind, funktioniert in der Rheinlandliga nicht, weil die Gegner schneller sind. Die Abwehrreihen müssen bespielt werden, bis die Konzentration nachlässt und Lücken entstehen. Das bekommen wir immer nur phasenweise hin. Da müssen wir lernen“, fasste Trainer Niko Langenbach die Situation zusammen.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Stephanie Land, Angelika Isgejm, Anastasia Bojko, Nadine Schnare, Leonie Holzapfel, Celine Krämer, Sophia Kaiser, Leonie Liesfeld, Lisa Flender, Laura Schmitz, Julia Diefenbach

Rheinlandliga Frauen: HSG Hunsrück II – VfL Hamm 43:36 (21:12)

05.11.17 Gebeutelt von Verletzung und Krankheit reiste der VfL mit nur 9 Feldspielerinnen zur Reserve des Oberligisten in den Hunsrück. Die Gastgeber hatten vier Spielerinnen aufgeboten, die in dieser Saison bereits mehrfach in der ungeschlagenen Ersten auf Torejagd gingen.

Trotz der schlechten Voraussetzungen und wieder unnötiger Fehlpässe, konnte man in der Anfangsviertelstunde mithalten und den Rückstand bei zwei Toren halten. Leider gelang es in diesem Spiel aber nicht, die Passfehler abzustellen und so ermöglichte man das ganze Spiel über Tempogegenstöße und kassierte einfache Gegentore. Bereits zur Halbzeit lag man deutlich mit neun Toren hinten.

Die Halbzeit zeigte aber Wirkung. Man spielte schneller und in einer Phase, in der die Oberligaspielerinnen pausierten, konnte man auf zwei Tore herankommen. Nachdem die Heimmannschaft aber erneut umstellte, gelang es den Hämmscherinnen nicht mehr ein kontrolliertes Angriffsspiel aufzubauen und so musste man die deutliche Niederlage hinnehmen.

Trainer Niko Langenbach zum Spiel: „36 Tore sind ja eigentlich nicht schlecht, wenn man aber gefühlte 20 Gegentore nach eigenen Ballverlusten kassiert, wird es schwer Punkte zu holen. Gerade wenn der Gegner sich mit oberligaerfahrenen Spielerinnen verstärkt, darf man sich nicht so viele Fehler leisten, sonst wird’s deutlich. Wir haben aber endlich mal aus dem Rückraum abgeschlossen und auch mehr Variationen bei den Würfen gezeigt.“

Es spielten: Alina Triebsch, Sabrina Schneider (beide Tor), Stephanie Land (8), Leonie Holzapfel (2), Sophia Kaiser (2), Leonie Ließfeld, Nadine Schnare (15), Angelika Isgejm (1), Celine Krämer (8), Julia Diefenbach, Laura Schmitz

  

Rheinlandliga Frauen: HSG Wittlich II – VfL Hamm 29:26 (14:10)

28.10.17 Mit nur 10 Spielerinnen ging es zum Auswärtsspiel zur Reserve des Oberligisten. Deswegen waren die Erwartungen auch nicht allzu hoch.

Das Spiel begann ausgeglichen und bist zur 17 Minute konnte man ein Unentschieden halten. Schnelle Spielerinnen versuchten die hämmscher Abwehr zu überwinden, diese zeigte sich aber deutlich verbessert. Auch der immer noch ungewohnte Haftmitteleinsatz wirkte sich nicht so nachteilig aus, wie befürchtet. Dann folgten allerdings wieder zehn Minuten, in denen man die Vorgaben von der Bank nicht umsetzte. Anders als in den Spielen zuvor, wo man hoch abschloss, obwohl die Torhüter unten schwach waren, gingen plötzlich die Würfe gegen die kleine Torfrau der Heimmannschaft nach unten, obwohl zuvor oben jeder Wurf ein Treffer war. So geriet man bis zur Halbzeit mit 14:10 ins Hintertreffen.

Eine Umstellung auf eine 5:1-Deckung zeigte schnell Erfolg. Die Angriffe der Gastgeberinnen wurden gut gestört. So kämpfte man sich immer wieder bis auf ein Tor heran und auch eine rote Karte in Minute 43 änderte daran nichts. Auch wenn man zu oft unten den Abschluss suchte und an der Torfrau scheiterte, blieb das Spiel offen. Als in der Schlussphase dann aber noch eine Verletzung hinzukam, gingen die Optionen aus. Spielerinnen mussten auf völlig ungewohnten Positionen eingesetzt werden. Wie in den Spielen zuvor, wurden in den letzten Minuten die Angriffe zu überhastet abgeschlossen. Dies ermöglichte dem Gegner einen 3:0-Lauf und so wurde das Spiel entschieden.

„Auch, wenn Verlieren nie schön ist, so gehen wir als Mannschaft mit großer Freude die Spiele an und lassen die Köpfe nicht hängen. Mit vier von fünf Gegnern konnten wir gut mithalten und haben nur sehr unglücklich verloren. Wir müssen die Trainingsinhalte besser umsetzen, dann wird das Glück auch mal auf unserer Seite sein“, analysierte Trainer Langenbach die bisherige Saison.

Es spielten: Tatjana Enders (Tor), Stephanie Land (6), Leonie Holzapfel, Anastasia Bojko (8), Lisa Flender, Laura Schmitz, Nadine Schnare (1), Leonie Ließfeld (2), Julia Diefenbach (1), Celine Krämer (8)

Rheinlandliga Frauen: VfL Hamm – TV Engers 17:36 (10:17)

03.10.17 Erwartete Niederlage gegen den Aufstiegsaspiranten.

Nur drei Tage nach der sehr unglücklichen Niederlage in Bassenheim mussten die hämmscher Damen erneut auf’s Feld. Ohne Trainingseinheit zwischen den beiden Spielen ging es gegen den Vorjahreszweiten vom Rhein. Die Vorzeichen Aufsteiger gegen Vizemeister deuteten den Spielverlauf bereits an.

Umso erstaunlicher Verlief die Anfangsviertelstunde in der mit über 80 Zuschauern gefüllten Halle. Die Damen von der Sieg spielten auf Augenhöhe, standen gut in der Abwehr und kamen zu Chancen. Beim Stand von 5:5 verlor man aber die Konzentration und von diesem Zeitpunkt wurden die Vorgaben der Trainer nicht mehr umgesetzt. So konnte sich Engers durch einen 7-Tore-Lauf spielentscheidend absetzen. Die Heimmannschaft fing sich aber wieder und man konnte den Abstand bis zur Pause bei sieben Toren halten.

In der zweiten Halbzeit wurde Engers dann endgültig seiner Favoritenrolle gerecht und man merkte den Gästen die bessere Vorbereitung deutlich an. Während sichere Passfolgen irgendwann Lücken in der hämmscher Deckung aufrissen und zum Erfolg führten, ließen beim VfL Kraft und Konzentration nach. Ballverluste waren die Folge und gut gespielte Angriffe endeten meist mit einem überhasteten oder ungenauen Abschluss.

„Wir waren auf einen deutlichen Leistungsunterschied vorbereitet und hatten die Niederlage einkalkuliert, wenn vielleicht auch nicht in der Höhe. Wir werden weiter daran arbeiten, ein sicheres Passspiel und konzentrierte Abschlüsse über ein ganzes Spiel abzuliefern. Unser vorrangiges Ziel - lernen und verbessern – werden wir nicht aus den Augen verlieren“, richtete Trainer Niko Langenbach den Blick nach vorn.

Es trafen: Alina Triebsch (Tor), Laura Schmitz, Stephanie Land (5), Nathalie Halter (1), Leonie Holzapfel, Anastasia Bojko (6), Nadine Schnare (1), Leonie Ließfeld (1), Lisa Flender (1), Angelika Isgejm (1), Celine Krämer (1), Julia Diefenbach

  

Rheinland-Liga Frauen: TV Bassenheim 2 – VfL Hamm 32:31 (15:17)

01.10.17 Bei der Reserve des Oberligisten TV Bassenheim erfolgte Teil Zwei der Standortbestimmung in der neuen Liga.

Wie bereits eine Woche zuvor gegen Daun entwickelte sich schnell gegen ersatzgeschwächte Bassenheimerinnen ein abwechslungsreiches Spiel. Auch dem VfL-Spiel merkte man erneut an, dass die Vorbereitung mit dünnem Kader erfolgte, dass nicht alle fit waren, dass an diesem Tag mit Nadine Schnare eine ...eingespielte Alternative auf Halblinks fehlte. Der Spielfluss der letzten Saison kam erneut nicht auf.

Als sich die Gastgeber mit 14:10 absetzen konnten schien eine Vorentscheidung gefallen. Die Mädels von der Sieg steckten jedoch nicht auf und kämpften weiter. Eine Zwei-Tore-Führung zur Pause war das Ergebnis. Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel umkämpft und die Führung wechselte immer wieder. Bassenheim verschärfte die Gangart und verschaffte sich so immer wieder Vorteile. „Spielerinnen ohne Ball in der Rückwärtsbewegung von hinten Stoßen oder eine Außenspielerin im Sprung Richtung Wand checken gefährdet die Gesundheit der Spielerinnen. Das ist nicht mehr clever, sondern schlicht unsportlich und gefährlich“, kommentierte Niko Langenbach die Spielweise der Heimmannschaft.

Nastja Bojko mit 10 Toren trotz Manndeckung und Steffi Land, die die entstandenen Lücken mit 14 Toren zu nutzen wusste, sind tolle Einzelleistungen, zeigen aber auch das Problem des VfL an diesem Tag. Es wurde zu wenig miteinander gespielt und so gelang es in den letzten 5 Minuten auch nicht mehr, gute Chancen herauszuspielen.

Letztlich waren es aber die überhasteten und dann ungenauen Pässe des VfL im Angriff, die Bassenheim zu Tempogegenstößen einluden und die Hämmscherinnen um Zählbares brachten.

„Auch wenn Bassenheim heute aufgrund verschiedener Umstände sicher nicht die ganze Leistung abrufen konnte, bin ich froh, dass wir beim letztjährigen Dritten auf Augenhöhe agieren konnten. Schade, dass am Ende wieder individuelle Fehler im Spielaufbau die Entscheidung brachten. Das müssen wir abstellen“, fasste Trainer Niko Langenbach das Spielgeschehen zusammen.

Es spielten: Tatjana Enders (Tor), Leonie Holzapfel, Stephanie Land (14), Nathalie Halter, Anastasia Bojko (10), Leonie Ließfeld (1), Lisa Flender (2), Simone Beckmann (2), Julia Diefenbach (1), Celine Krämer (1), Anna Fischbach, Angelika Isgejm, Laura Schmitz 

 

Rheinlandliga Frauen: VfL Hamm - Tus Daun 25:28 (15:15)

24.09.17 Auftakt in der Rheinlandliga stand nach durchwachsener Vorbereitung unter keinem guten Stern. Am Ende fehlten nur ein paar Zentimeter im Abschluss.

Nach gutem Start der Heimmannschaft konnte sich Daun auf 4:1 absetzen, zwar kämpften sich die Spielerinnen von der Sieg wieder heran, hatten in der Folge aber mehrmals Glück, da der TuS Daun unnötige Fehler im hämmscher Aufbauspiel leichtfertig ungenutzt ließ. So konnte sich bis 10 Minuten vor Schluss keine Mannschaft absetzen, die Führung wechselte ständig und die gut 70 Zuschauer erlebten ein spannendes Handballspiel. Mit einer 25:24-Führung ging es dann in die letzten 10 Minuten.  Leider konnte der VfL in der Schlussphase gute Chancen sich abzusetzen nicht nutzen und verfehlte ein ums andere Mal knapp das Gehäuse. Daun nutzte die sich bietenden Chancen und entführte die Punkte aus Hamm. Trainer Niko Langenbach zeigte sich dennoch zufrieden: „nach den letzten Vorbereitungsspielen habe ich das Schlimmste befürchtet, aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie will, hat gekämpft und sich gegenseitig immer wieder motiviert. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“

Es spielten: Alina Triebsch, Sabrina Schneider (beide Tor), Stephanie Land (5), Leonie Holzapfel, Anastasia Bojko (5), Nadine Schnare (3), Leonie Ließfeld (2), Lisa Flender, Angelika Isgejm (2), Simone Beckmann (3), Julia Diefenbach (3), Celine Krämer (2), Laura Schmitz

HVR-Pokal: HSC Schweich - VfL 26:22 (15:11)

14.09.17 Ohne beide Rechtsaußen, ohne zwei Rückraumspielerinnen und mit zwei angeschlagenen Rückraumspielerinnen standen die Vorzeichen nicht gut. Hinzu kam noch das ungewohnte Spiel mit Harz. So wurde das Spiel von Trainer Niko Langenbach als Trainingsgelegenheit unter Wettkampfbedingungen eingestuft.

In den ersten 10 Minuten spielten beide Mannschaften zurückhaltend, man lernte sich kennen. Die Partie war ausgeglichen. Dann kam der erste 5-Minuten-Ausfall des VfL und Schweich konnte die ungenauen Abschlüsse und Pässe in schnelle Tore ummünzen. Eine Auszeit brachte die Frauen von der Sieg wieder ins Spiel zurück und man konnte bis zur Halbzeit den Rückstand bei vier Toren halten.

In Halbzeit zwei das gleiche Bild. Ausgeglichene 5 Minuten und dann wieder ein Totalausfall, der diesmal 10 Minuten dauerte und zu 10 Toren Rückstand führte. Das Spiel schien entschieden. Umstellungen während einer erneuten Auszeit rüttelten die Hämmscherinnen aber noch einmal wach und man hatte kurz vor Schluss die Gelegenheit, auf zwei Tore zu verkürzen. Diese wurde überhastet vergeben und der Tempogegenstoß führte zum Endstand von 26:22 für den HSC Schweich.

„Wegen dem Harz haben wir uns nicht getraut, über lange Bälle unseren Tempoangriff aufzuziehen. In der Abwehr sind wir zu sehr am Kreis kleben geblieben. Die kurzfristigen Ausfälle beider Rechtsaußen konnten wir nicht kompensieren. Das Spiel hat uns aber sehr geholfen. Wir wissen, an welchen Schrauben wir drehen müssen,“ fasste Niko Langenbach das Spiel zusammen.

Es spielten: Alina Triebsch, Sabrina Schneider (beide Tor), Celine Krämer, Stephanie Land (6/3), Anna Fischbach (1), Leonie Holzapfel, Lisa Flender, Laura Schmitz, Anastasia Bojko (9), Angelika Isgejm (1), Julia Diefenbach (3), Simone Beckmann (2)