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Bezirkliga Frauen: FSG Arzheim/Moselweiß II – VfL Hamm 34:16 (15:10)

07.10.18 Beim letztjährigen Meister bekamen die Mädels von der Sieg deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Staffelleiter entscheidet: PUNKTE GEHEN AN DEN VFL!

Im Nachgang stellte sich heraus, dass die Heimmannschaft eine Spielerin gegen den VfL aufgeboten hatte, die in der Oberliga-Mannschaft festgespielt und damit nicht für die zweite Mannschaft spielberechtigt war. Für die U21-Regel war sie bereits zu alt. Andere Handballverbände haben die U21-Regel außer Kraft gesetzt, weil sie nicht zu ihrem ursprünglichen Zweck, der Nachwuchsförderung, sondern zum Punkten missbraucht wurde.

„Ich nehme an, Moselweiß wollte eine dritte Niederlage zu Saisonbeginn auf jeden Fall vermeiden. Wahrscheinlich hat man dabei die U21-Regel falsch interpretiert. Es ist zwar schön, zwei Punkte mehr zu haben, richtige Freude kommt aber – ob unserer eigenen Leistung – nicht auf“, äußerte sich der VfL-Trainer mit gemischten Gefühlen.


Die Hämmscherinnen starteten gut in das Spiel, gingen mit zwei Toren in Führung und waren in Abwehr und Angriff das dominierende Team. Die zweite Viertelstunde schaffte es der VfL selbst, Arzheim/Moselweiß immer besser ins Spiel zu bringen. Die heimische Torfrau tauchte immer sehr früh ab, dennoch warfen die Gäste von der Sieg beharrlich flach und ermöglichten zahlreiche Paraden. So resultiert der Pausenrückstand letztlich aus der mangelnden Anpassungsfähigkeit des VfL.

In Hälfte zwei lief dann überhaupt nichts mehr zusammen. Schwache Abschlüsse, unsaubere Pässe, schlechtes Fangen führten zu Tempogegenstößen, einfachen Gegentoren und letztlich zu der verdienten Auswärtsklatsche.

„Moselweiß hat sich mit vier Spielerinnen aus dem Oberliga-Kader verstärkt. Da konnten wir nicht mithalten, dennoch entschuldigt das nicht unsere Leistung in der zweiten Halbzeit. Das war nichts“, zeigte sich Trainer Niko Langenbach ernüchtert.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Stephanie Land (7), Laura Schmitz, Madeleine Schütz (1), Angelika Isgejm, Sophia Kaiser (1), Nadine Schnare (1), Leonie Ließfeld, Lisa Flender (3), Katharina Thiel (1), Julia Diefenbach (2), Leonie Holzapfel