Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – TuS Weibern 26:30 (10:18)

14.10.18 Der erwartet spielstarke Gast behielt verdient die Oberhand. Ein sich andeutendes Debakel konnte der VfL aber verhindern.

Die Damen von der Sieg machten da weiter, wo sie in Moselweiß aufgehört hatten: Mit Unordnung, mit Ballverlusten, mit Abschlussschwäche. Ganze 14 Minuten lief überhaupt nichts zusammen und man hatte sich einen 2:11 Rückstand eingefangen. Erst dann wachte man langsam auf, packte energischer zu und fand langsam besser ins Spiel. Man konnte zumindest den Rückstand bei 8 Toren zur Pause halten, auch weil man endlich die Chancen verwertete.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit dann viel Pech im Abschluss. Mehrmals ging der Ball an Pfosten, Latte, knapp drüber und 7-Meter waren leichte Beute für die TuS-Torfrau. So lagen die Hämmscherinnen zwischenzeitlich mit 10 Toren zurück. Die letzten 20 Minuten gehörten dann aber ganz dem VfL. Weibern kam aus dem Tritt, Lücken taten sich auf, die man endlich auch nutzen konnte.  Tor um Tor führte Steffi Land ihr Team mit 5 Toren in 7 Minuten heran und man hatte 90 Sekunden vor Schluss die Chance auf 2 Tore zu verkürzen. Dies misslang und so stellte Weibern kurz vor dem Ende den Endstand von 26:30 her.

„Der Anfang war grausam, aber auch später hat die Abstimmung in der Abwehr nicht gestimmt. Nicht konsequent beim Rauskommen und zu ungeordnet in der Zusammenarbeit. Wir machen dem Gegner immer wieder die Mitte auf. Der Sieg ist verdient, aber man hatte das Gefühl, gegen Ende des Spiels ging unseren Gästen die Puste aus. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und uns zerrissen“, so VfL-Trainer Langenbach im Anschluss.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Lisa Flender, Leonie Ließfeld, Stephanie Land (12), Leonie Holzapfel (2), Nadine Schnare (6), Laura Schmitz, Anastasia Bojko (4), Madeleine Schütz, Julia Diefenbach (2), Angelika Isgejm, Sophia Kaiser

  

Bezirksliga Frauen: VfL Hamm – SF Neustadt 25:24 (11:13)

16.09.18 Endlich Tempo, endlich Punkte – die Damen des VfL fanden zu ihrem schnellen Spiel zurück und siegten nach einer starken zweiten Hälfte knapp aber verdient.

Schnell fingen sich die Hämmscherinnen einen Rückstand ein und dieser schwankte in der ersten Spielhälfte zwischen einem und fünf Toren. Die Gäste aus Neustadt verstanden es immer wieder, sich im 1 gegen 1 durchzusetzen, weil nicht energisch genug zugepackt wurde und die Absicherung fehlte.

Zu Beginn von Halbzeit zwei konnten sich das Team von der Wied erneut mit fünf Toren absetzen, dann aber startete die Heimmannschaft richtig durch. Schnelle Mitte und zweite Welle waren die Mittel mit denen die Gästeabwehr ein ums andere Mal überrannt wurde. Auf der anderen Seite musste Neustadt viel investieren und lange Angriffe spielen, um die jetzt viel bessere Abwehr des VfL zu überwinden. In den letzten 10 Minuten stellten die Gäste die Deckung um und nahmen die hämmscher Linksaußen Steffi Land in Manndeckung. Geholfen hat es nicht. Die Heimmannschaft zog auf 25:22 davon. In den letzten Minuten wurde es dann nochmal richtig spannend. In Unterzahl und dank einer starken Alina Triebsch brachte man aber den Vorsprung ins Ziel.

„Das Tempo, was wir in den letzten 20 Minuten gegangen sind, war klasse. 11:5 Tore und ein zwischenzeitlicher 5:0-Lauf sagen alles. Die Manndeckung hat uns letztlich geholfen, weil dadurch die linke Abwehrseite völlig offen stand. Wir haben heute sehr linkslastig gespielt, unsere neue rechte Seite ist so noch nicht eingespielt, aber das kommt“, fasste Trainer Niko Langenbach die Leistung seiner Mädels zusammen.

Mit diesem Ergebnis haben der VfL den nötigen Rückenwind für das Derby am kommenden Samstag um 17:00 Uhr in Wissen.

Es spielten: Alina Triebsch (Tor), Laura Schmitz, Sina Kuhnke, Julia Diefenbach (1), Angelika Isgeim, Stefanie Land (10), Nadine Schnare (10), Lisa Flender (4), Madeleine Borm, Pauline Durben, Madeleine Schütz, Sophia Kaiser

  

Beachcup 2018 – Norderney Travemünde

23.06.18 Auch wenn die Turniere auf Norderney immer sehr viel Spaß gemacht haben, entschieden sich Damen- und Herrenmannschaft 2018 für ein neues Ziel. Norderney – ohnehin schon nicht günstig – hatte die Startgebühr deutlich erhöht. Ostsee statt Nordsee, Festland statt Insel.

Travemündebeachcup, das zweitgrößte Beachhandballturnier Deutschlands. Die Anreise war geprägt von Stau, Stau, Stau. So mussten die Zelte im Dunkeln aufgestellt werden. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch.

Das Turnier in Travemünde – in seiner 17. Auflage – fand in zwei Klassen statt. Je 24 Teams spielten im A-Cup (3. bis 5. Liga) und je 48 Teams im B-Cup. Insgesamt nahmen also 144 Mannschaften am Seniorenturnier teil. Freitags zuvor fand noch ein Jugend- und Schulturnier statt. Insgesamt 193 Mannschaften und mehr als 2000 Sportlerinnen und Sportler pflügten den Strand auf elf Spielfeldern an der Nordermole um. Die VfL-Herren starteten im B-Cup und die Damen hofften auf einen Nachrückerplatz, der dann im A-Cup auch frei wurde. Sportlich waren die Herren auf Gruppensiegkurs, als das Wetter dem Veranstalter einen Strich durch die Rechnung machte. Gegen die starke Konkurrenz im A-Cup hieß es für die Damen „dabei sein ist alles“.

Nachdem sich die Teams alle durch den späten Samstagnachmittag gequält hatten, durchnässt und unterkühlt den Abend herbeisehnten, ließ der Veranstalter Gnade walten und brach das Turnier wetterbedingt ab. Fortsetzung Sonntagmorgen.

Über Nacht reduzierte sich dann die Zahl der Spielerinnen und Spieler des VfL während Dauerregen, durch Erkältung, Verletzung und durchnässter Kleidung massiv und man entschied, wegen der langen Heimreise, den Rückzug vom Turnier, auch weil immer wieder Regen einsetzte und so kein vernünftiges Handballspiel mehr möglich war.

Schade, dass dieses Turnier so derart ins Wasser fiel. Dem Veranstalter aus Travemünde gilt dennoch ein ganz besonderer Dank der hämmscher Teams, denn die Veranstaltung war super organisiert. Zeltplatz, sanitäre Anlagen, besonders das Frühstück, Partyhalle und auch alles rund um die Spielfelder hat gepasst und auch die Entfernungen zwischen den einzelnen Orten wurden durch Shuttle-Busse schnell überbrückt. Die Planungen für das nächste Jahr laufen schon und die hämmscher Teams möchten wieder zum Starterfeld gehören. Hoffentlich dann bei Sonnenschein.

  

Trainerwechsel bei den Herren

Das Erbe einer langen Zeit

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